Dienstag, 25. November 2014

Unterwegs in Bremen | Bremens schönsten Wochenmarkt...

...findet man in Findorff:


Ich hab es letztes Wochenende endlich mal geschafft ganz spontan einen Abstecher nach Findorff zu machen um dort in aller Ruhe über den Findorff Markt zu bummeln. Ich gehe immer sehr gerne auf Märkten einkaufen, und der Markt in Findorff  ist irgendwie ganz besonders schön: vielfältig, dörflich, regional, familiär. Bevor meine Freundin nach Berlin zog, waren wir samstags regelmäßig hier einkaufen und es gab nicht einen Marktbesuch ohne unsere leckeren Frühstücksbrötchen (meistens gab es für uns Honig-Zimt-Brötchen) beim Steinofenbäcker und wie ich feststellen musste, ist es kein Geheimnis dass die Backwaren dort einfach unglaublich lecker sind. Die Schlange vor dem Stand war mit Abstand die längste. Da ich aber wusste, dass es sich lohnt, habe ich mich dort ebenfalls eingereiht und frische Kürbisbrötchen, Walnussbrot und für den Nachmittag kleine Käseküchlein besorgt. Ich kaufe eigentlich nie Kuchen da ich lieber selber backe, aber hier habe ich dann doch mal eine Ausnahme gemacht. Und das mit vollem Recht, denn die kleinen Küchlein waren echt ein Traum!




Mit meinen Errungenschaften ging es für mich weiter vorbei an Obst- und Gemüseständen, echten Bremer Honig (wer weiß, vielleicht treffe ich hier demnächst ja auf Sarah ;-) ) und Blumenständen bis ich mich ziemlich begeistert vor dem Stand mit frischen Nudeln aus eigener Herstellung wieder fand. Kürbisnudeln mit Nüssen sollten es für mich sein und somit landeten diese ebenfalls in meiner Einkaufstasche. (Mit Salbeibutter und frisch geriebenen Parmesan haben wir sie uns am Sonntag Abend dann auch feierlich schmecken lassen.)






Zum Abschluss habe ich dann noch dem Käsestand einen Besuch abgestattet und dort sehr leckeren Büffelmozzarella aus eigener Herstellung gekauft. Und für den Fall, dass jemand mal unbedingt auf einem Büffel reiten möchte: auf dem Wasserbüffelhof Warpe kann man sich auch diesen Wunsch erfüllen ;-)



Ach, du guter Findorff Markt! Ich verspreche dir, dass ich zukünftig wieder häufiger bei dir vorbeischaue!

Montag, 10. November 2014

Apfelpfannkuchen


Ich hab von meiner Freundin frische Äpfel aus dem Garten bekommen. Da im Kühlschrank noch zwei Eier dringend auf ihren Einsatz warteten, lag die Idee nah, mal wieder einen schönen Apfelpfannkuchen zu backen, wie ich ihn früher bei meiner Oma immer bekommen habe. Ich habe kein genaues Pfannkuchenrezept sondern mache es immer Pi mal Daumen: 2 Eier, 2 Schüsse Milch und zwei  Löffel Mehl. Wenn ich süße Pfannkuchen backe, rühre ich auch gerne noch etwas Vanillezucker unter den Teig. Anschließend vier kleine Äpfel in mundgerechte Stücke schneiden, kurz unter den Teig rühren und dann den Teig ab in die nicht zu heiße Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun ausbacken lassen. Anschließend mit ein wenig Zimt und Zucker genießen. Was für ein schöner Start in den Sonntag!


Mittwoch, 5. November 2014

Ich war mal wieder in Berlin

Und zwar vor genau einem Monat. Ja, ja, teilweise hinke ich mit dem posten hier ziemlich hinterher und so ist auch schon manches Thema im Entwürfe-Nirvana gelandet und wird dort wohl vergebens auf die Veröffentlichung warten. Ich will mal hoffen, dass es diesem Post nicht ähnlich ergeht!


Ich war aber nicht einfach nur so in Berlin, sondern ich hatte dort einen wichtigen Termin: den Berliner-Marathon! Nun weiß der aufmerksame Leser ja bereits, dass ich nicht gerade eine große Sportskanone bin und obendrein mit Joggen so rein gar nichts am Hut habe. Meine Freundin läuft dafür um so lieber und sie hatte sich dieses Jahr für ihren allerersten Marathon überhaupt in Berlin angemeldet und hat auch einen Startplatz bekommen. Und wenn die beste Freundin mich um seelische Unterstützung bittet, sage ich natürlich nicht nein!


Wir fuhren also für ein verlängertes Wochenende in die Hauptstadt. Am Samstag gab es für sie zur Einstimmung schon einmal den Frühstückslauf. Da ich hier noch nicht jubelnd an der Seitenlinie stehen brauchte, habe ich stattdessen mal wieder einen Bummel durch Berlin unternommen. Ich mag ganz besonders die Gegend um den Hackeschen Markt. Von hier aus bin ich dann vorbei am Berliner Dom Richtung Museumsinsel gelaufen. An dieser Stelle muss ich noch einmal kräftig die Werbetrommel für das Neue Museum rühren. Ich war bereits letztes Jahr dort und neben der Ausstellung hat mich ganz besonders das Gebäude selbst total fasziniert. Dieses erzählt quasi seine eigene Geschichte. Das Museum wurde vor einigen Jahren restauriert und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Alte, kunstvolle Fassaden, feiner Beton sowie mit Einschüssen aus dem zweiten Weltkrieg durchlöcherte Wände reihen hier sich aneinander. Für mich war eigentliche Ausstellung da schon fast nebensächlich!


Von der Museumsinseln ging es weiter Richtung Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Hier war bereits alles für den großen Tag abgesperrt und die Vorfreude auf das Rennen war direkt spürbar. Am nächsten Morgen war es dann auch soweit. Meine Freundin musste ziemlich zeitig hoch und sich schon einmal Richtung Start begeben, während ich noch genügend Zeit hatte ausgiebig zu duschen, zu frühstücken um dann gemächlich Richtung Siegessäule zu fahren. Die Straße war hier allerdings viel zu breit und die Läufer viel zu zahlreich, dass ich sie hier leider gar nicht entdecken konnte. Mehr Glück hatte ich dann am Alexander Platz. Hier hatte sich das Feld auch schon weiter auseinandergezogen und man konnte einen ausgiebigen Blick auf die Konkurrenz werfen. Da waren teilweise echt lustige Gestalten dabei. Ein Läufer ist den kompletten Marathon als Jesus mit Kreuz auf dem Rücken und Barfuß(!) gelaufen. Verrückt!


Mein nächster Jubel-Punkt war in der Yorkstraße. Hier musste ich auch gar nicht lange warten bis meine Freundin immer noch gut gelaunt an mir vorbei sauste. Und schon ging es für mich weiter zum letzten Anfeuerungspunkt vor dem großen Einlauf am Brandenburger Tor. Bei Kilometer 33 konnte man dann auch schon die ersten Ausfälle beobachten: einige Läufer haben eine kurze Gehpause eingelegt, andere hatten sogar mit Krämpfen zu kämpfen. Meiner Freundin ging es hier zum Glück immer noch gut und so konnte ich beruhigt weiter zum Brandenburger Tor fahren und ihr dort bei ihrem Einlauf lautstark zujubeln. Was für eine tolle Leistung!




Ich habe in Berlin aber mir nicht nur die Finger wund geklatscht, bei Zalando geshoppt und mein Schuhprofil abgelaufen, sondern ich habe auch ganz hervorragend gegessen. Am Freitagabend hatte ich mich mit meiner Berliner Freundin in der Föllerei in Neukölln getroffen. Hier gibt es allerfeinste Bioküche. Super lecker und sehr zu empfehlen. Leider habe ich total vergessen Fotos zu machen, aber das macht diesen Tipp ja nicht weniger empfehlenswert ;-) Wer gerne morgens ausgiebig frühstücken will, dem kann ich dagegen das Datscha in Friedrichshain wärmstens empfehlen.






Ich habe mich bisher noch nicht mit der russischen Küche auseinandergesetzt, aber das, was da auf meinem Teller lag, war absolut fantastisch! Ich hatte übrigens das "Käsefrühstück" und meine Freundin das Frühstück "Schwarzes Meer". Beides wirklich lecker und ein ganz hervorragender Abschluss für ein schönes Berlin-Wochenende!