Freitag, 19. September 2014

Tagesausflug | Lüneburger Heide


Auf dem Rückweg von unserem Kurztrip nach Mecklenburg-Vorpommern haben wir nach dem staureichen Hinweg beschlossen, um Hamburg einen großen Bogen zu machen. Bei Blick auf die Karte fiel mein Blick auf Lüneburg und nach einer kurzen Internetrecherche war klar: wir machen einen Abstecher in die Lüneburger Heide!




Der Blütenstand der Heide war bei unserem Besuch in vollem Gange. Normalerweise habe ich ja ein Talent dafür den richtigen Moment zu verpassen (passiert mir eigentlich jedes Jahr in Rhododendronpark), aber dieses  mal hatten wir echt mal Glück.




Die Lüneburger Heide ist wirklich traumhaft schön und ich kann jedem nur empfehlen dort einmal vorbeizuschauen.

Dienstag, 16. September 2014

Liebster Award - 11 Fragen zum Thema Reisen

Ich bin von Neni vom Blog "Travel and Lipsticks" nominiert worden, beim Liebster Award mitzumachen. Ich bin zwar kein Reiseblogger, aber die Fragen beantworte ich trotzdem gerne.

1. Was ist dein absolutes Traumziel? Die Frage kann ich ganz klar mit Kanada beantworten :-)
 

2. Nimmst du dir immer Souvenirs mit? Meistens schon, aber ich kaufe nicht auf Teufel komm raus. Wenn ich nichts finde was mir gefällt, dann fahre ich auch ohne Souvenir nach Hause.

3. Wo hat es dir bis jetzt am besten geschmeckt und was war es? Ich habe sowohl in Vietnam als auch auf Bali ganz großartigen Red Snapper gegessen.  Das war wirklich mit Abstand das Leckerste was ich unterwegs gegessen habe.
 
4. Wie bist du dazu gekommen übers Reisen zu bloggen? Ich bin ja kein klassischer Reiseblogger, sondern ich blogge über meinen Alltag. Da ich aber gerne verreise gehören Berichte über meine Urlaube natürlich dazu.


5. Für welche Erfindung bist du besonders dankbar? Gerade in Gebieten, in denen es sehr heiß und schwül ist, freue ich mich schon über eine funktionierende Klimaanlage, auch wenn diese doch ziemliche Stromfresser sind. Ansonsten bin ich eigentlich mit einem bequemen Bett für die Nacht schon sehr zufrieden.

6. Was darf auf Reisen nicht fehlen? Ich muss immer wissen, wo ich mich gerade befinde, daher kann ich nicht ohne Land- bzw. Straßenkarte leben. Und genauso wichtig wie die Karten ist natürlich auch meine Kamera.

7. Gibt es einen Ort, den du überhaupt nicht empfehlen kannst? Ich war mit Anfang 20 mit einer Freundin in Tunesien.  Die Hotelanlage war top, aber sobald wir diese verlassen haben waren wir für die einheimischen Männer quasi Freiwild. Am Strand bin ich auf dem Weg zum Wasser auch betatscht worden. Für mich Grund genug nicht noch einmal dorthin zu fahren.

8. Was muss man mal gemacht haben? Ich schnorchel sehr gerne und kann daher jedem empfehlen dies bei entsprechenden Gelegenheiten auf jeden Fall zu tun. Sowohl auf Bali, in Australien am Great Barrier Reef oder in Florida in Crystal River mit den Seekühen war Schnorcheln ein absolutes Highlight. 


 9. Dein schlechtestes Erlebnis unterwegs? Der Tiefpunkt war das Erlebnis in Tunesien. Ansonsten waren wirklich alle Reisen sehr schön.

10. Hast du Tipps gegen Flugangst? Ich habe keine Angst vorm Fliegen,  daher hab ich auch keine erprobten Tipps auf Lager. 

11.  Eher Entspannungsurlaub oder den ganzen Tag unterwegs? Ich entspanne mich wenn ich unterwegs bin.  Den ganzen Tag am Strand zu liegen finde ich zu langweilig. Ich muss wenigstens am Ende des Tages etwas zu berichten haben.


Da meine Bloggerbekanntschaften doch eher überschaubar sind, lass ich es an dieser Stelle direkt jemanden zu nominieren, sondern stelle es jedem frei sich ebenfalls an diesem Blogstöckchen zu beteiligen. Es würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere diese 11. Fragen ebenfalls beantworten möchte.

Sonntag, 14. September 2014

Kurztripp nach Mecklenburg-Vorpommern


Wer nicht den weiten Weg bis nach Kanada auf sich nehmen möchte und trotzdem Lust auf Seen, Wälder und viel Natur verspürt, dem kann ich nur raten Mecklenburg-Vorpommern einen Besuch abzustatten. Nach unserem Wochenende in Kühlungsborn war dies unser zweiter Besuch im Nordosten Deutschlands. Dieses mal ging es an die Mecklenburgische Seenplatte. Wir hätten sehr gerne ein kleines Haus am See gemietet, doch waren wir mal wieder ein wenig spät dran und obendrein sind die Häuser meistens viel zu groß und damit auch nicht ganz billig für nur zwei Personen. Somit ging es für uns ins Aparthotel Seepanorama direkt am Granzower See.



Die Gegend um Mirow eignet sich wunderbar zum Kanu fahren oder auch für Radtouren in den nahegelegenen Müritz Nationalpark.




Aber auch das Umland hat einiges zu bieten. So haben wir z.B. dem Bärenwald in Stuer einen Besuch abgestattet. Hier dürfen Bären, die aus schlechter Haltung gerettet wurden und nicht mehr ausgewildert werden können, ein soweit es geht natürliches Bärenleben führen. 





Auf dem Rückweg haben wir einen Zwischenstopp in Waren eingelegt. Vor knapp 20 Jahren war ich das erstemal hier auf einem Lehrgang. Damals wurden hier viele Straßen neu gepflastert und die Innenstadt glich einer einzigen Baustelle. Ich muss sagen, der Aufwand hat sich gelohnt. Waren hat eine ganz entzückende Innenstadt aus vielen kleinen Straßen und die direkte Lage am Müritzsee ist natürlich unbezahlbar.





Einen weiteren Ausflug haben wir noch an die Ostseeküste unternommen. Da ich auf dem Blog von Sarah Maria in regelmäßigen Abständen mit Bildern aus Zingst angefixt wurde (siehe hier und hier), wollte ich unbedingt selbst einmal dorthin. Und was soll ich sagen? Es ist dort wirklich so schön, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ganz besonders angetan haben es mir aber auch die vielen bunten Reetdachhäuser im Nachbarsort Ahrenshoop. 











Auf dem Rückweg haben wir noch kurz in Neustreliz am Zierker See halt gemacht und den Sonnenuntergang genossen. Die 5 Tage in Mecklenburg-Vorpommern sind doch ziemlich schnell vergangen, aber uns hat es dort wirklich außerordentlich gut gefallen, dass wir mit Sicherheit nicht zum letzten mal hier waren. Und wer weiß, vielleicht klappt es beim nächsten mal ja auch mit einem kleinen Häuschen am See.




Rezept | Möhrensuppe mit Feta und Couscous


Ich gehe immer sehr gerne auf dem Wochenmarkt einkaufen. Meistens habe ich dabei keinen großen Plan, was ich kaufen will und lasse mich daher gerne von dem Angebot inspirieren. So habe ich mich bei meinem letzten Marktbummel von den dort angeprisenen Möhren verführen lassen. Und so kommt es dann, dass ich dann zu Hause vor meinem Gemüse sitze und mir erst einmal überlegen muss, was ich denn damit anstellen möchte.

Bei Lecker bin ich mal wieder auf dieses großartige Rezept gestoßen. Ganz einfach in der Zubereitung, und ganz ehrlich: ich hab noch nie zuvor so eine leckere Möhrensuppe gegessen!

Montag, 1. September 2014

Bremens grüne Seiten | Weseruferpark

Ich war kürzlich mal wieder in meiner alten Heimat unterwegs und habe einen kleinen Abstecher in den Weseruferpark eingelegt. In diesem Park bin ich praktisch aufgewachsen: im Sommer tummelten wir uns auf dem Spielplatz und im Winter fuhren wir mit unseren Schlitten den Deich hinunter. Ich habe für diesen Post auch einmal in meinem alten Fotoalbum gewühlt und sogar ein uraltes Fotos gefunden.


Bevor ich aber an der Endhaltestelle der 24 in Rablinghausen Richtung Park geschlendert bin, habe ich erst einmal die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen und dem Rablinghauser Vorfluter einen Besuch abgestattet. Meine Großeltern hatten an diesem Rinnsal eine Parzelle und meine Schwetser, meine Cousine und ich haben mit selbstgebastelten Angeln versucht etwas essbares aus dem Wasser zu fischen. Erfolgreich war dieses Vorhaben jedoch nie, aber so wie es aussieht, scheint angeln hier auch noch heute sehr beliebt zu sein.





Beim anschließenden Schlendern durch den Weseruferpark musste ich doch feststellen, dass sich hier einiges verändert hat. Gleich am Eingang sind mir diese seltsamen Körbe aufgefallen mit denen ich erst mal gar nichts anfangen konnte:


Ich muss gestehen, dass ich zuvor noch nie etwas von Disc Golf gehört, aber da doch einige Spieler im Park unterwegs waren wurde auch diese Bildungslücke schnell geschlossen. Als ich noch zum Spielen in den Park gelaufen bin, war ich eigentlich nur auf dem Spielplatz. Den gibt es noch in sehr abgespeckter Form und war von einem Deich umgeben. Den Deich gibt es noch, aber man sieht nicht mehr allzu viel von ihm. 


Der Spielplatz war zudem von einem Holzzaun umgeben, auf dem wir die sportliche Herausforderung suchten den Spielplatz einmal auf ihm balancierend zu umrunden. Der Zaun ist auch nur teilweise da und mittlerweile so zugewachsen, dass man auf ihm inzwischen auch nicht mehr balancieren kann.


Relativ neu (also seit ca. 5 -6 Jahren) ist auch der Badestrand. Meine Oma hatte uns früher immer erzählt, dass sie mit ihren Freundinnen in der Weser gebadet hat. Während meiner Kindheit war das allerdings nicht möglich, da das Wasser dafür viel zu verschmutzt war. Inzwischen ist die Wasserqualität jedoch wieder besser und somit springt doch der ein oder andere Bremer auch wieder in die Weser und das nicht nur beim Café Sand.

 

Das Ufer sieht hier vielleicht nicht ganz so einladent aus, aber etwas weiter höher wurde ein wirklich sehr schöner feiner Sandstrand aufgeschippt. Da ich aber nicht für den Strand ausgerüstet war bin ich weiter Richtung Lankenauer Höft gelaufen.




Wer sich überhaupt fragt, wo der Weseruferpark überhaupt liegt, dem hilft vielleicht ein Blick auf die andere Weserseite. Von hieraus hat man freie Sicht auf das Pier 2, den Molenturm und die Waterfront.

Das Lankenauer Höft liegt am Ende des Weseruferparks und am Rande des Neustädter Hafen. Als ich klein war wurden hier einmal jährlich für ein Wochenende die Hafentage präsentiert. Neben Ständen mit Essen und Getränken hatte man die Möglichkeit die Schiffe im Hafenbecken zu besichtigen.




Rund um den Lankenauer Höft finden sich viele maritime Relikte wie Anker und Schiffmäste. Aber auch etwas was ich überhaupt nicht erwartet hatte: eine riesige Schwanenkolonie:







Dieser Ausflug in meine Vergangenheit hat Spaß gemacht und wird definitv wiederholt!