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Es werden Posts vom Mai, 2014 angezeigt.

Urlaub in Kanada

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Ja, ich denke ich darf es offiziell machen: Kanada ist unser absolutes Lieblingsland. Vor 5 Jahren waren wir zum ersten mal hier und seitdem bin ich hin und weg von der atemberaubenden Landschaft, der unendlichen Weite des Landes und der Gastfreundschaft der Kanadier.


Wir waren in den letzten 3 Wochen im Westen von Kanada unterwegs. Unsere Route ging von Vancouver über Banff und Jasper in die Rocky Mountains und anschließend weiter nach Clearwater und Whistler bis zurück nach Vancouver.  Ein ausführlicher Reisebericht wird hier demnächst folgen :-)

Bremens grüne Seiten | Bürgerpark

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Der Bürgerpark ist so etwas wie die Lunge der Stadt. Und im Vergleich zu anderen Parkanlagen in anderen Städten, hat der Bürgerpark keinen Straßenverkehr sondern ist wirklich ein reines Erholungsgebiet.



Hier kann man Minigolf spielen, sich ein Ruderboot ausleihen und über den Emmasee und den vielen kleinen Kanälen schippern (Achtung: Blasengefahr!), im Café am Emmesee, der Waldbühne oder der Meierei ein Happen essen oder im frei zugänglichen Tiergehege eben jene beobachten.




Im Spätsommer kann man bei Musik und Licht am Hollersee der Musikschule Bremen beim Vortragen von  klassischen und zeitgenössischen Stücken lauschen und mit dem Kauf einer Fackel auch gleichzeitig den Bürgerpark unterstützen (letzteres gilt übrigens auch für den Kauf von Losen der Bürgerpark-Tombola). Ich hatte bisher immer ein wenig Pech mit dem Wetter aber an einem lauwarmem Abend ohne Regenwolken ist es sicherlich ein schönes Erlebnis!  Kultur gibt es im Bürgerpark aber nicht nur in Form von Musik. Jedes Jah…

Backwahn | Gefüllte Vanille-Muffins

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Ich brauchte mal wieder Geburtstags-Muffins und die dürfen ja ruhig etwas raffinierter sein! Für den Teig das Mark einer Vanilleschote mit 125 g Zucker,80 ml Öl, 1/4 l Milch und 1 Ei verrühren. 250 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver und 1 Prise Salz vermengen und unter den Teig rühren. Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig in die Förmchen füllen und bei 200°C 18-20 Minuten. Muffins abkühlen lassen.
Die Muffins mit einem Kugelausstecher ein wenig aushöhlen. Für die Füllung Puddingpulver mit 30 g Puderzucker mischen und mit 50 ml Milch glatt rühren. 350 ml Milch in einem Topf aufkochen und vom Herd nehmen. Angerührets Puddingpulver einrühren. Bei schwacher Hitze unter Rühren ca. 1 Minute köcheln.
Die Muffins erst mit roter Grütze füllen (ich hab stattdessen eingedickte Blaubeeren verwendet), dann den noch heißen Pudding in die Muffins füllen. Den Pudding abkühlen lassen. Sahne steif schlagen, auf die Muffins geben und anschließend mit Kakaopulver bestäuben.

Little Bee

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"Oft wünsche ich mir, ich wäre kein afrikanisches Mädchen, sondern eine britische Pfundmünze. Dann würde sich jeder freuen, mich zu sehen..."


Mich hat alleine schon dieser Satz auf dem Rückumschlag betroffen gemacht. Und auch die ganze Lebensgeschichte von Bee ist ziemlich bedrückend und ich finde die Vorstellung ganz grauenvoll, dass sich diese Tag für Tag auch im realen Leben so oder so ähnlich auf unserer Welt abspielt. Ich hab vor einiger Zeit eine Dokumentation über den Chefankläger des internationalen Strafgerichtshof im Fernsehen gesehen. In dieser Doku gab es auch immer wieder Szenen aus Kriegsgebieten in denen Kinder ihren Eltern entrissen und als Kindersoldaten missbraucht wurden. Die Szenen waren so schrecklich, dass ich es nur schwer ertragen konnte. Ähnliche Szenen finden sich auch in Bees Lebensgeschichte und genau das machte die Geschichte für mich viel realer und auch erschreckender. Krieg bringt immer wieder die grausame Fratze der Menschen zum Vorschein un…

Bremens grüne Seiten | Osterdeich

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Der Osterdeich ist quasi unser 3. Balkon. Wann immer uns bei schönem Wetter die Lust auf Picknick packt (und wer hat bei schönem Wetter keine Lust darauf?) packen wir unsere sieben Sachen und pilgern Richtung Weser. Doch nicht nur uns zieht es zum Osterdeich. Hier ist eigentlich zu jeder Jahreszeit was los. Im Winter fahren hier die Kinder Schlitten, zur Eiswette am 06. Januar stehen altertümlich verkleidete Erwachsene am Punkendeich und prüfen "of de Werser geiht oder steiht" und während der Kohlfahrtsaison trifft man hier auf zahlreichen Grüppchen inklusive Bollerwagen.



Im Sommer tummeln sich hier unzählige Bremer um Sonne zu tanken, zu grillen, Kubb zu spielen, die Badeinselregatta anzusehen (oder am besten gleich noch selber daran teilzunehmen), im Juli die Breminale zu besuchen, in der Abenddämmerung Fledermäuse zu beobachten oder sich einfach nur mit ein paar Freunden auf ein Bier zu treffen und bis tief in die Nacht zu quatschen.








Aber was man hier zu jeder Jahreszeit…

Backwahn | Rum-Muffins

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Ich mag hin und wieder Muffins ohne viel Schnickschnack. Diese sind dafür ein gutes Beispiel. Ursprünglich war das Rezept eigentlich für Schwarzwälder Kirsch-Cupcakes gedacht, aber mit ein bißchen Abwandlung (statt Kirschwasser hab ich einfach Rum genommen) können daraus auch dieses großartigen Muffins werden.
150 g Zartbitterschokolade grob hacken mit 125 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren bei schwacher Hitze schmelzen. 250 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, eine Prise Salz, 100 ml Rum und 3 Eier mit der Schokobutter verrühren. 200 g Mehl und 1 TL Backpulver vermengen und kurz unter den Teig rühren. Den Teig in die mit Papierbackförmchen gefüllten Muffinförmchen verteilen und bei 175°C ca. 20 Minuten backen.

Prong

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Bremen ist was Konzerte angeht ziemlich abgeschlagen. Zwar verirrt sich hin und wieder mal eine Band in unsere Stadthalle (< ja für mich wird das immer die Stadthalle sein und ich weigere mich diese als Arena oder Dome mit irgendeinem Sponsor davor zu nennen), aber insgesamt ist das Konzertangebot doch eher mau. Als Bremer ist man daher häufig gezwungen nach Hamburg oder Hannover zu fahren. Das ist grundsätzlich kein Problem, da beide Städte ja nun nicht allzu weit weg sind, aber es ist doch auch mal ganz nett wenn der Weg zum Konzert mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann.
Die Freude war entsprechend groß, als klar war, dass Prong im Tower auftreten. Der Tower war zu Ausbildungszeiten meine Stammdisko in der ich fast jedes Wochenende die Nächte durchgetanzt habe. Mittlerweile bin ich aber dem Durchschnittsalter doch entwachsen und somit liegt mein letzter Besuch im Tower auch schon Jahre zurück.


Ich hatte das Glück ganz vorne in der ersten Reihe zu stehen. Und noch größeres Glü…

The fault in our stars

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Bücher über Krebs haben fast immer einen faden Beigeschmack. In meinem privaten Umfeld hatte ich in den letzten Monaten auch mehr mit dieser tückischen Krankheit zu tun, als mir lieb war. Trotzdem habe ich dieses Buch gelesen. Zum einen, weil es von John Green ist und ich seinen Schreibstil einfach großartig finde, und zum anderen, weil ich soviel positive Kritiken gelesen habe, dass ich einfach neugierig wurde.

In der SZ gibt es einen sehr schönen Artikel über dieses Buch und dem habe ich einfach nichts mehr hinzuzufügen. Ich kann jedem einfach nur empfehlen dieses Buch zu lesen!

Tarte tatin surprise

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Über dieses Rezept bin ich bei Instagram gestolpert und da es so lecker aussah musste ich es gleich nachkochen.

Das Rezept benötigt einige Vorbereitungen. Daher vorab schon einmal 7 kleine Kartoffeln ungeschält gar kochen und 200 g Cherrytomaten halbieren, mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl  bei 130°C 1,5 - 2 Stunden trocknen lassen. Eine Zwiebel in Ringe schneiden und in Öl anbraten. Eine Kuchenspringform mit Backpapier auslegen und den Boden mit 40 g braunen Zucker und 10 g Butter bedecken. Oregano darüber streuen. Die abgekühlten Kartoffeln in Scheiben schneiden und in die Springform legen. Die Zwischenräume mit Tomaten und Zwiebeln füllen. Als Abschluss eine Rolle Ziegenkäse in Scheiben schneiden und über den Kartoffeln verteilen. Das alles wird dann mit einem rund ausgeschnittenen Blätterteig bedeckt (etwa 2-3 cm mehr Durchmesser als die Form) und an den Rändern gut angedrückt. Bei 200°C für 25 Minuten backen und anschließend nochmal bei 180°C für 15 Minuten weit…

Mein Bremen von A bis Z

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Ich hab vor kurzem von der Blogparade gelesen und fand die Idee echt spannend. Also hab ich mich hingesetzt und einfach mal aufgeschrieben was mir zu den einzelnen Buchstaben so einfällt. Das war teilweise gar nicht so leicht, aber andererseits auch mal wieder ganz spannend über meine Heimatstadt und mein Leben darin nachzudenken.

A wie Amadeus - hier gibt es den besten Sonntagsbruch der Stadt. Leider wissen das viele andere auch, denn ohne Reservierung bekommt man hier am Sonntagmorgen so gut wie nie einen Tisch.
B wie Breminale - meine Lieblingsveranstaltung in Bremen. Viele Leute strömen zu dieser Zeit zum Osterdeich und genießen hier Musik, ein kühles Getränk und die beste Falafel der Welt.
C wie Capribar - eine der Kneipen im so genannten Bermudadreieck. Hier ist mit Sicherheit jeder Bremer in seinem Leben schon einmal versackt. Obendrein war die Capribar früher einmal ein Bordell. Die goldfarbenen Lustgrotte ist noch ein Relikt aus dieser Zeit. Trotz dieser leicht anrüchigen Verga…