Sonntag, 27. April 2014

Bremens grüne Seiten | Wallanlagen

Ich bin zwar durch und durch ein Stadtkind, aber draußen im Grünen zu sein ist einfach toll und Bremen hat einiges an Grünanlagen zu bieten. Die älteste Parkanlage Bremens sind die Wallanlagen. Sie führen einmal um den kompletten Altstadtbereich herum. Die Wallanlagen bildeten früher den Schutzwall vor den alten Stadtmauern. Hier kann man heutzutage wunderbar spazieren gehen und sich auf einer der vielen Parkbänke von einer stressigen Shoppingtour erholen ;-)



Ich habe gerade erst vor kurzem den schmalen Weg auf den ersten beiden Bildern entdeckt und daher beschlossen mir die Wallanlagen mal etwas genauer anzusehen. Es ist ja doch ein wenig peinlich, wenn man nicht mal seine Nachbarschaft kennt. 




Die Mühle am Wall ist eines der Wahrzeichen von Bremen. Sie dient heute als Restaurant und ich hatte auch schon das Vergnügen hier eine Kohlfahrt erleben zu dürfen. Das diese damals ein Reinfall war lag aber keinesfalls an der Lokalität sondern eher an der doch etwas biederen Gesellschaft. Na ja, ich hab es ja überstanden.




Als ich noch in Walle gewohnt habe, nutzte ich die Wallanlagen in erster Linie als alternativen Radweg zur nahegelegenen Strasse. Das ist dann auch leider der einzige Nachteil dieser doch sehr schönen und idyllischen Anlage: richtig ruhig ist es hier aufgrund des Strassenverkehrs nicht. Aber bei so einem schönen Anblick kann man da wohl mal darüber hinwegsehen!




Backwahn | Mein kleines Fondant-Abenteuer

Nachdem ich letztes Jahr mit dem Pac Man Kuchen meine eigene Messlatte für Geburtstagskuchen ziemlich hoch gelegt habe, stand ich dieses Jahr vor der doch schwierigen Aufgabe einen neuen Geburtstagskuchen für meine liebe Freundin zu backen. Dieser sollte besser oder zumindest genauso gut sein, wie das Vorjahresergebnis. Im Internet bin ich schon häufiger auf wunderschöne Motivtorten gestoßen und diese hatten fast alle etwas gemeinsam: wer mit Farbe und Form bestechen will muss auf Fondant zurückgreifen. Dieses kann man zum Glück ganz einfach im Internet bestellen, denn auf eine eigene Herstellung hatte ich dann doch keine wirkliche Lust, zumal mich kurz zuvor auch noch mein Handmixer im Stich gelassen hat.


Ich habe mich ziemlich schnell entschlossen einen Minions-Kuchen zu backen. Im Internet kann man dazu ganz wunderbare Anleitungen finden. Meine wichtigsten Bezugsquellen gibt es hier , hier und hier (für solche Anleitungen liebe ich YouTube!)


Da ich meiner Freundin den Kuchen ja nicht in meiner Küche überreichen wollte, sondern diesen mit dem Rad zu ihrer Gartenparty transportieren musste, fiel die Entscheidung schnell, dass der Minion auf keinen Fall sitzt oder steht. Das Risiko, dass der Kuchen dann nicht im Stück ankommt war mir einfach zu groß. Für den Kuchen habe ich den gleichen Schockkuchen wie für den Pac Man Kuchen gebacken. Dieses mal jedoch in einer Springform. Da das aber insgesamt doch ein wenig zu platt aussah habe ich noch einen Biskuitkuchen gebacken. Beide Kuchen habe ich nach dem Abkühlen waagerecht halbiert. Für den Minion habe ich mit eine Schablone auf Pappe ausgeschnitten und darauf schon einmal eingezeichnet, wo das Auge, der Mund und die Hose sitzen sollte. Anhand dieser Schablone habe ich den Kuchen in "Form" geschnitten. Für die Füllung habe ich diese Bananenfüllung gemacht, allerdings habe ich die Angaben der Zutaten halbiert. Das reichte vollkommen! Die einzelnen Kuchenteile mit der Bananenfüllung bestreichen und aufeinander schichten. Anschließend muss der Kuchen mit einer festen Creme (z.B. Buttercreme oder Ganache) überzogen werden. Zum festwerden den Kuchen in den Kühlschrank stellen.


Wenn die Schokoladenschicht fest ist, kann man mit dem Fondant loslegen. Ich hatte im Vorfeld bereits das Auge, das Guckloch, die Knöpfe, die Haare, die Füße, die Hände und die Bauchtasche fertig gemacht. Eine schöne Anleitung war dabei das oben verlinkte YouTube-Video! Das Fondant ist zwar ziemlich klebrig, aber es lässt sich wunderbar modellieren und somit bekommt man auch Rundungen perfekt Falten frei hin. Ich war von dem Ergebnis total begeistert und konnte es kaum erwarten meiner Freundin den Kuchen zu überreichen. Sie war von dem Ergebnis ebenso begeistert wie ich.


Was ich aber nicht unterschlagen sollte: der Kuchen sah nicht nur toll aus, er hat auch ganz großartig geschmeckt!

Samstag, 5. April 2014

Ein Abend mit Justus, Peter & Bob

Ja, auch ich gehöre zu der Generation, die mit den "???" groß geworden ist. Meine erste Kassette war "Der lachende Schatten" und ich kann auch heute noch jedes Wort davon mitsprechen. In der Teeniephase hab ich die Kassetten weit aus meinem Zimmer verbannt, doch mit Mitte zwanzig war es doch wieder ganz schön, die alten Hörspiele zum Einschlafen zu hören. Mittlerweile bin ich zwar komplett auf die "Sherlock Holmes"-Hörspiele umgestiegen, aber als ich vor etwa einem Jahr(!) hörte, dass die Originalsprecher wieder auf Tour kommen und ich die schon immer einmal sehen wollte, hatte ich mir sofort eine Karte besorgt.


Das Warten hat sich wirklich gelohnt. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, wie dieser Abend verlaufen würde. Ich wurde jedoch mehr als angenehm überrascht. Nüchtern betrachtet stehen da eigentlich nur die drei Sprecher, vier Musiker, ein Sound-Mensch (für mich der heimliche Star des Abends) und drei weitere Gastsprecher auf der Bühne, die einem eine neue Dedektivgeschichte vorlesen. Klingt so gesehen total unspektakulär, aber das Ganze wurde so witzig und sympathisch vorgetragen, dass ich auch jetzt noch total begeistert davon bin. Und es ist doch immer wieder erstaunlich, wie großartig das Kopfkino funktioniert. Das war wirklich ein toller Abend für alteingesessene Fans der Serie. Ich kann die Show jedem nur empfehlen und ärgere mich lediglich darüber, dass ich nicht schon die vorherigen Auftritte gesehen habe.