Montag, 29. Dezember 2014

Die Känguru-Chroniken


Dieses Lesejahr war ziemlich erbärmlich. Nicht, dass es keine tollen Bücher geben würde, aber in den vergangenen 12 Monaten hatte ich häufig so gar keine Lust mal ein Buch in die Hand zu nehmen. Dieses war eine der wenigen Ausnahmen.

Meine Nichte hat dieses Buch letztes Jahr zum Geburtstag bekommen. Ich hab damals schon die ersten Kapitel durchgelesen und fand es echt sehr witzig. Daher habe ich es mir selbst gekauft und werde mir mit Sicherheit auch den nächsten Band demnächst zulegen. Eigentlich kann man gar keine richtige Inhaltsangabe zu diesem Buch abgeben. Der Autor lebt halt mit einem sprechenden und sehr vorlauten Känguru zusammen. Dass das nicht immer einfach ist, kann sich jeder denken. Und über allem schwebt stets die Frage: Wer ist besser - Bud Spencer oder Terence Hill? Der Humor ist ein wenig speziell, aber wer sich darauf einlassen kann wird echt gut unterhalten. Für alle anderen gilt: Pech gehabt ;-)

Das Konzertjahr 2014

Zum Jahresende blickt man ja gerne mal auf die vergangenen 12 Monate zurück. Ich bin ja ziemlich froh, dass ich ja durchaus gerne Fotos mache, denn ich habe beim Durchsehen der Bilder doch tatsächlich einiges schon fast vergessen.

Dieses Jahr war ein wenig mau was die Festivalsaison anging. Hatte ich im Jahr 2013 mit vier Festivals doch einiges zu tun, so war ich in diesem Jahr lediglich auf dem M'era Luna-Festival unterwegs. Aber dafür stand doch einiges an Konzerten auf dem Programm. Im Februar waren wir im Musical Theater und haben dem wilden Getrommel von Yamato gelauscht. Ich war echt beeindruckt, wie  unterhaltsam ein Konzert sein kann, in dem durchgehend nur auf unterschiedlich großen Trommeln eingedroschen wird.


Nicht wirklich überrascht war ich von dem großartigen Konzert der Five Finger Death Punch in der "Großen Freiheit" in Hamburg. Tolle Band mit einem sympathischen Sänger. Dem sind wir übrigens direkt nach Konzert über den Weg gelaufen und der stand wohl noch so unter Adrenalin, dass er uns angesprochen hat wie geil er doch die Stimmung während des Konzertes fand. Für Fotos hat er dann natürlich auch noch ein wenig posiert und so sind wir dann sehr glücklich und zufrieden wieder Richtung Bremen gefahren.


Kein Konzert, aber zumindest sowas ähnliches war dann der Abend mit den Drei ???. Eigentlich sollten die in der Halle 7 auftreten, aber da die Nachfrage so groß war wurde die Veranstaltung in die Stadthalle verlegt. Dort einen vernünftigen Platz zu ergattern war gar nicht so einfach, denn keiner von uns hatte Lust bereits Stunden vorher sich in die Schlange zu stellen. So saßen wir ziemlich weit oben aber dank der großen Leinwand konnten wir doch genügend sehen. Es wäre nämlich wirklich schade gewesen, wenn uns die Gesichtsakrbatik von "Peter" entgangen wäre.


Im April standen dann auch noch Prong im Tower auf dem Programm. Das Konzert war gut, aber ich hab doch die ganze Zeit überlegt, in welche Richtung ich hüpfen soll, wenn der ziemlich dichte Bassist doch von der Bühne gepurzelt wäre.


Im Sommer war dann wieder Breminale mit vielen kleinen Konzerten und der großartigen Lesung von Wladimir Kaminer. Wer den noch nicht live gesehen hat, dem kann ich nur empfehlen, dass bei nächster Gelegenheit nachzuholen. Sympathischer Kerl mit tollem Humor.

Im Herbst hatte ich dann meine englische Woche mit den Kaiser Chiefs, Maximo Park und New Model Army. Großartig, großartig und großartig!


Verpasst habe ich leider das Konzert von Philip Boa, aber da der nächstes Jahr auf dem M'era Luna spielt ist das zu verschmerzen. Und da auch das bisherige Festivalprogramm sehr vielversprechend ist, wird auch 2015 musikalisch sicherlich nicht langweilig!

Sonntag, 28. Dezember 2014

Unterwegs in 2014

Rückblickend war ich doch überrascht, wo wir in 2014 überall waren. Ich hatte z.B. schon verdrängt, dass wir im Januar für ein Wochenende meine Freundin in Berlin besucht haben. Viel haben wir an diesem Wochenende nicht unternommen, denn die Geburtstagsfeier meiner Freundin stand auf dem Programm und da blieb für ausgedehntes Schlendern durch Berlin nicht all zu viel Zeit.

Geschlendert sind wir dafür dann im Februar durch Amsterdam. Eine wirklich schöne Stadt die wir unbedingt häufiger besuchen sollten!


Im Mai ging es dann ins wunderschöne Kanada. Unser absolutes Highlight in 2014!


Meine Begeisterung für Kanada nimmt manchmal schon seltsame Züge an. Nicht nur, dass ich meine Facebook-Freunde mit sämtlichen "Gefällt mir"-Klicks bezüglich irgendwelcher Kanadaseiten nerve. Ich freue mich auch jedesmal das unser Katzenstreu ein kanadisches Produkt ist auf dem auch die kanadische Flagge abgebildet ist. Wirklich bedenklich, oder?

Aber ich muss zum Glück nicht nur in die Ferne schweifen um schöne Orte zu sehen. Einige befinden sich quasi direkt in unmittelbarer Umgebung: Langeoog zum Beispiel:


Wir waren hier nur für ein paar Stunden, aber eshat sich fast wie ein komplettes Wochenende angefühlt. Erholung pur!

Was die Nordsee kann, kann aber auch die Ostsee. Wir waren für eine Woche an der Mecklenburger Seenplatte und sind für einen Tag nach Ahrenshoop und Zingst gefahren.



Aber nicht nur die Küste ist wunderschön (davon haben wir uns ja bereits letztes Jahr in Kühlungsborn überzeugt) sondern auch die Seenplatte mit ihren schönen Alleen.



Ein weiterer lohnenswerter Ausflug war der Abstecher in die Lüneburger Heide. Und wir hatten dieses mal sogar Glück, dass wir die Blütezeit erwischt haben.


Zum Abschluss ging es für mich im September noch einmal nach Berlin. Eine Stadt die immer wieder eine Reise wert ist.


Für 2015 haben wir auch schon einige Ziele ins Auge gefasst. Mal sehen, welche wir davon umsetzen und welche sich ganz spontan ergeben.

Home sweet Home | Weihnachten im Schnelldurchlauf

Da hat man nun also wochenlang auf diese drei Tage hin gearbeitet und schwubs ist alles wieder vorbei. Ich habe es in dieser Zeit leider nicht geschafft auch nur einen einzigen Post zu schreiben und da ich es irgendwie überflüssig finde jetzt noch große Worte über meine Weihnachtsvorbereitungen zu verlieren, gibt es an dieser Stelle nur eine kurze Bilderzusammenfassung über die vergangene Adventszeit einschließlich Weihnachten:














Und in der ganzen Vorbereitungszeit blieb sogar noch genug Zeit mal wieder ein wenig auf der Wii zu spielen und mein liebstes vorweihnachtliches Fernsehprogramm durchzuziehen:



Ich hoffe, ihr seid auch alle so gut durch die Weihnachtszeit gekommen und habt euch nicht von dem Stress anstecken lassen, der zu dieser Zeit ja gerne hinter jeder Ecke lauert. Es steht schließlich nirgendwo geschrieben, dass man alles schaffen muss was man sich so vorgenommen hat. Ich habe es z.B. dieses Jahr nicht geschafft einmal in Ruhe richtig über den Weihnachtsmarkt zu gehen oder den Schlachtezauber zu fotografieren. Das ist zwar sehr schade, aber auch kein Beinbruch. Mit Chance klappt es vielleicht im nächsten Jahr :-)

Dienstag, 25. November 2014

Unterwegs in Bremen | Bremens schönsten Wochenmarkt...

...findet man in Findorff:


Ich hab es letztes Wochenende endlich mal geschafft ganz spontan einen Abstecher nach Findorff zu machen um dort in aller Ruhe über den Findorff Markt zu bummeln. Ich gehe immer sehr gerne auf Märkten einkaufen, und der Markt in Findorff  ist irgendwie ganz besonders schön: vielfältig, dörflich, regional, familiär. Bevor meine Freundin nach Berlin zog, waren wir samstags regelmäßig hier einkaufen und es gab nicht einen Marktbesuch ohne unsere leckeren Frühstücksbrötchen (meistens gab es für uns Honig-Zimt-Brötchen) beim Steinofenbäcker und wie ich feststellen musste, ist es kein Geheimnis dass die Backwaren dort einfach unglaublich lecker sind. Die Schlange vor dem Stand war mit Abstand die längste. Da ich aber wusste, dass es sich lohnt, habe ich mich dort ebenfalls eingereiht und frische Kürbisbrötchen, Walnussbrot und für den Nachmittag kleine Käseküchlein besorgt. Ich kaufe eigentlich nie Kuchen da ich lieber selber backe, aber hier habe ich dann doch mal eine Ausnahme gemacht. Und das mit vollem Recht, denn die kleinen Küchlein waren echt ein Traum!




Mit meinen Errungenschaften ging es für mich weiter vorbei an Obst- und Gemüseständen, echten Bremer Honig (wer weiß, vielleicht treffe ich hier demnächst ja auf Sarah ;-) ) und Blumenständen bis ich mich ziemlich begeistert vor dem Stand mit frischen Nudeln aus eigener Herstellung wieder fand. Kürbisnudeln mit Nüssen sollten es für mich sein und somit landeten diese ebenfalls in meiner Einkaufstasche. (Mit Salbeibutter und frisch geriebenen Parmesan haben wir sie uns am Sonntag Abend dann auch feierlich schmecken lassen.)






Zum Abschluss habe ich dann noch dem Käsestand einen Besuch abgestattet und dort sehr leckeren Büffelmozzarella aus eigener Herstellung gekauft. Und für den Fall, dass jemand mal unbedingt auf einem Büffel reiten möchte: auf dem Wasserbüffelhof Warpe kann man sich auch diesen Wunsch erfüllen ;-)



Ach, du guter Findorff Markt! Ich verspreche dir, dass ich zukünftig wieder häufiger bei dir vorbeischaue!

Montag, 10. November 2014

Apfelpfannkuchen


Ich hab von meiner Freundin frische Äpfel aus dem Garten bekommen. Da im Kühlschrank noch zwei Eier dringend auf ihren Einsatz warteten, lag die Idee nah, mal wieder einen schönen Apfelpfannkuchen zu backen, wie ich ihn früher bei meiner Oma immer bekommen habe. Ich habe kein genaues Pfannkuchenrezept sondern mache es immer Pi mal Daumen: 2 Eier, 2 Schüsse Milch und zwei  Löffel Mehl. Wenn ich süße Pfannkuchen backe, rühre ich auch gerne noch etwas Vanillezucker unter den Teig. Anschließend vier kleine Äpfel in mundgerechte Stücke schneiden, kurz unter den Teig rühren und dann den Teig ab in die nicht zu heiße Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun ausbacken lassen. Anschließend mit ein wenig Zimt und Zucker genießen. Was für ein schöner Start in den Sonntag!


Mittwoch, 5. November 2014

Ich war mal wieder in Berlin

Und zwar vor genau einem Monat. Ja, ja, teilweise hinke ich mit dem posten hier ziemlich hinterher und so ist auch schon manches Thema im Entwürfe-Nirvana gelandet und wird dort wohl vergebens auf die Veröffentlichung warten. Ich will mal hoffen, dass es diesem Post nicht ähnlich ergeht!


Ich war aber nicht einfach nur so in Berlin, sondern ich hatte dort einen wichtigen Termin: den Berliner-Marathon! Nun weiß der aufmerksame Leser ja bereits, dass ich nicht gerade eine große Sportskanone bin und obendrein mit Joggen so rein gar nichts am Hut habe. Meine Freundin läuft dafür um so lieber und sie hatte sich dieses Jahr für ihren allerersten Marathon überhaupt in Berlin angemeldet und hat auch einen Startplatz bekommen. Und wenn die beste Freundin mich um seelische Unterstützung bittet, sage ich natürlich nicht nein!


Wir fuhren also für ein verlängertes Wochenende in die Hauptstadt. Am Samstag gab es für sie zur Einstimmung schon einmal den Frühstückslauf. Da ich hier noch nicht jubelnd an der Seitenlinie stehen brauchte, habe ich stattdessen mal wieder einen Bummel durch Berlin unternommen. Ich mag ganz besonders die Gegend um den Hackeschen Markt. Von hier aus bin ich dann vorbei am Berliner Dom Richtung Museumsinsel gelaufen. An dieser Stelle muss ich noch einmal kräftig die Werbetrommel für das Neue Museum rühren. Ich war bereits letztes Jahr dort und neben der Ausstellung hat mich ganz besonders das Gebäude selbst total fasziniert. Dieses erzählt quasi seine eigene Geschichte. Das Museum wurde vor einigen Jahren restauriert und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Alte, kunstvolle Fassaden, feiner Beton sowie mit Einschüssen aus dem zweiten Weltkrieg durchlöcherte Wände reihen hier sich aneinander. Für mich war eigentliche Ausstellung da schon fast nebensächlich!


Von der Museumsinseln ging es weiter Richtung Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Hier war bereits alles für den großen Tag abgesperrt und die Vorfreude auf das Rennen war direkt spürbar. Am nächsten Morgen war es dann auch soweit. Meine Freundin musste ziemlich zeitig hoch und sich schon einmal Richtung Start begeben, während ich noch genügend Zeit hatte ausgiebig zu duschen, zu frühstücken um dann gemächlich Richtung Siegessäule zu fahren. Die Straße war hier allerdings viel zu breit und die Läufer viel zu zahlreich, dass ich sie hier leider gar nicht entdecken konnte. Mehr Glück hatte ich dann am Alexander Platz. Hier hatte sich das Feld auch schon weiter auseinandergezogen und man konnte einen ausgiebigen Blick auf die Konkurrenz werfen. Da waren teilweise echt lustige Gestalten dabei. Ein Läufer ist den kompletten Marathon als Jesus mit Kreuz auf dem Rücken und Barfuß(!) gelaufen. Verrückt!


Mein nächster Jubel-Punkt war in der Yorkstraße. Hier musste ich auch gar nicht lange warten bis meine Freundin immer noch gut gelaunt an mir vorbei sauste. Und schon ging es für mich weiter zum letzten Anfeuerungspunkt vor dem großen Einlauf am Brandenburger Tor. Bei Kilometer 33 konnte man dann auch schon die ersten Ausfälle beobachten: einige Läufer haben eine kurze Gehpause eingelegt, andere hatten sogar mit Krämpfen zu kämpfen. Meiner Freundin ging es hier zum Glück immer noch gut und so konnte ich beruhigt weiter zum Brandenburger Tor fahren und ihr dort bei ihrem Einlauf lautstark zujubeln. Was für eine tolle Leistung!




Ich habe in Berlin aber mir nicht nur die Finger wund geklatscht, bei Zalando geshoppt und mein Schuhprofil abgelaufen, sondern ich habe auch ganz hervorragend gegessen. Am Freitagabend hatte ich mich mit meiner Berliner Freundin in der Föllerei in Neukölln getroffen. Hier gibt es allerfeinste Bioküche. Super lecker und sehr zu empfehlen. Leider habe ich total vergessen Fotos zu machen, aber das macht diesen Tipp ja nicht weniger empfehlenswert ;-) Wer gerne morgens ausgiebig frühstücken will, dem kann ich dagegen das Datscha in Friedrichshain wärmstens empfehlen.






Ich habe mich bisher noch nicht mit der russischen Küche auseinandergesetzt, aber das, was da auf meinem Teller lag, war absolut fantastisch! Ich hatte übrigens das "Käsefrühstück" und meine Freundin das Frühstück "Schwarzes Meer". Beides wirklich lecker und ein ganz hervorragender Abschluss für ein schönes Berlin-Wochenende!