Montag, 14. Oktober 2013

Chicken-Burger mit Mangosauce

Wir essen gerne Burger. Da ich aber eine leichte Abneigung gegen die bekannten Fastfood-Ketten habe, essen wir Burger entweder im Hegartys oder im Greens. Da hat man wenigstens das Gefühl, dass man was anständiges isst und nicht nach kurzer Zeit wieder vom Hunger gequält wird.
 
Da Essen gehen jedoch auch immer eine Geldfrage ist und man Burger ja auch fantastisch selbst machen kann, habe ich meinen Freund mit dieser Variante überrascht:

 
Das Rezept stammt mal wieder von lecker (klick). Ich liebe süß-scharfes Essen und dieser Burger ist, was das betrifft, wirklich ein Gedicht.

Resteessen im Filoteig

Ich hatte vor einiger Zeit eine Packung Filoteig gekauft, die seitdem auf ihren Einsatz wartete. Eigentlich war mein Plan, diesen für einen kleinen Apfelstrudel zu verwenden, aber irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen. Da der Teig vom Rumliegen auch nicht besser wird habe ich am Sonntag unsere Vorräte oder eher gesagt unsere Reste aus dem Kühlschrank geholt (Ich hasse es, wenn nur noch Minireste übrig sind, aus denen man eigentlich nicht gescheites mehr machen kann) und habe einfach mal was ausprobiert. Dass man diesen Filoteig auch wunderbar in Muffinformen backen kann, habe ich bereits in einigen Kochbüchern gesehen. Ich habe daher einfach ein paar Füllungen kreiert, den Teig in kleine Quadrate geschnitten, diese in die gefettete Muffinform gegeben, mit den Füllungen bestückt und bei 200°C etwa 15 Minuten backen lassen.


Für die Bananenfüllung 1 reife Banane in kleine Stückchen schneiden und mit 2 EL Frischkäse vermengen. Mit Chilipulver ab schmecken.
 
Für die Ziegenkäse-Tomatenfüllung 2 Tomaten in kleine Stückchen schneiden. Mit 2 EL Ziegenfrischkäse vermengen, mit Thymian würzen und mit Salz und Pfeffer ab schmecken.
 
Für die Würstchenfüllung 2 Geflügelbockwürstchen klein schneiden und mit 2 EL Paprikafrischkäse vermengen.
 
Für die Tomatenfüllung 2 Tomaten kleinschneiden und mit 2 Scheiben klein geschnittenen Tomate-Basilikum-Leerdamer vermengen.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Pumpkin-Pancakes

Letztes Jahr waren wir zu Thanksgiving in Florida. Da wir an dem Tag von Vero Beach bis nach Miami Beach fahren wollten und so quasi den halben Tag im Auto verbringen mussten, musste ein Frühstück her, dass den Hunger für den Rest des Tages stillen konnte. Und wer könnte das besser als IHOP? Ich liebe dieses International House Of Pancakes. Wenn man dort Kaffee bestellt bekommt man nicht nur wie bei uns zwei Tassen vorgesetzt, sondern eine komplette Thermoskanne. Und die Pancakes sind einfach unschlagbar lecker und sättigend. Da ja Thanksgiving war habe ich mich für die Pumpkin-Pancakes entschieden. Eine wirklich gute Wahl!
 
Und nun ein Jahr später habe ich mich im Internet auf die Suche nach einem passenden Rezept gemacht. Fündig geworden bin ich hier (klick). Den Originalgeschmack vom letzten Jahr konnte ich damit zwar nicht ganz erzielen, aber ebenso lecker waren sie auf jeden Fall.


Un week-end à Paris (Teil 3)


Heute stand die Pariser Oper auf unserem Programm. Bevor ich überhaupt einen Blick in unseren Reiseführer geworfen habe, bin ich bereits über diesen Eintrag (klick) auf dem Blog quite.precious gestolpert und mir war klar: das will ich sehen! Die Oper ist ein unglaublich schönes und prunkvolles Gebäude. Der Höhepunkt für mich war aber das Deckengemälde von Marc Chagall.


Unser Hotel lag in der Nähe des Arc de Triomphe uns so bot es sich für unseren letzten Tag geradezu an über die Champs-Elysées Richtung Triumpfbogen zu spazieren. Im Reiseführer stand, das die Pariser die "Prachtstrasse" nicht mögen und eher scheußlich finden und ich muss gestehen: irgendwie haben sie damit Recht. Eine in beide Richtungen vierspurige Strasse als schön oder sogar prachtvoll zu bezeichnen käme wohl nur jemandem vom Strassenbauamt in den Sinn. Na ja, jedenfalls weiß ich nun, dass ich bei unserem nächsten Parisbesuch um diese Strasse einen großen Bogen machen kann. Viel schöner fand ich dagegen den kleinen Park der bei unserem Hotel direkt um die Ecke lag. Hier haben wir uns vor unserem Abflug noch ein wenig in der Sonne ausgeruht. Ein perfekter Abschluss für ein wunderschönes Wochenende!


Montag, 7. Oktober 2013

Backwahn | Schokoladen-Bratapfel-Kuchen

Herbstzeit ist immer auch Apfelkuchenzeit. Ich hab schon einige unterschiedliche Apfelkuchen gebacken und so langsam wird es schon ein wenig schwierig was Neues auszuprobieren. Daher fange ich mittlerweile an Rezepte abzuändern, umzugestalten und selbst zu kreieren. Das trifft auch auf diesen Schokoladen-Bratapfel-Kuchen zu. 

 
4 große Äpfel schälen, halbieren und das Gehäuse entfernen. 150 g Marzipan klein schneiden. 100 g Mandelstifte in einer fettfreien Pfanne anrösten. Mandeln mit dem Marzipan vermengen und etwa 2/3 der Menge in die Äpfelhälften füllen. Ofen auf 180°C vorheizen. 100 g Zartbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen und ein wenig abkühlen lassen. 175 g weiche Butter 75g Zucker, 75 g brauner Zucker, 1 Prise Salz und ein Päckchen Vanillezucker miteinander verrühren. 4 Eier nach und nach dazu geben.  250 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und 1 gehäufter Teelöffel Kakao miteinander vermengen und nach und nach zu dem Teig geben. Die flüssige Schokolade unter den Teig rühren und in eine Springform geben. Die Apfelhälften in den Teig drücken und die obere Hälfte mit einem Messer einritzen. Einige Butterflocken sowie die restliche Marzipan-Mandelmischung auf dem Kuchen verteilen. Im Ofen etwa 70 Minuten backen, ggf. den Kuchen vor Ende der Backzeit abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
 

 

Sonntag, 6. Oktober 2013

Un week-end à Paris (Teil 2)

Bevor wir nach Paris geflogen sind hab ich mir natürlich überlegt, was ich mir in Paris alles ansehen will und da standen der Louvre und Versaille ganz weit oben auf der Liste. Allerdings war mir von Anfang an klar, dass beides an nur einem Wochenende natürlich nicht zu schaffen ist. Da Versaille ja bekanntlich nicht direkt in der Pariser Innenstadt liegt, hab ich mich also schweren Herzens gegen Versaille entschieden. Bevor es aber Richtung Louvre ging wollten wir erst einmal den Katakomben einen Besuch abstatten. Die Schlange vor dem Eingang war jedoch so unglaublich lang und ohne jede Bewegung, dass wir  uns sehr schnell dazu entschieden haben, gleich direkt weiter zum Louvre zu fahren. Vor dem Eingang war zwar ebenfalls eine Schlange, aber die war überraschenderweise wesentlich kürzer und beweglicher. 


Wir sind an die drei Stunden durch den Louvre gelaufen und ich muss zugeben, dass mir danch die Füße doch schon ein wenig weh getan haben. Aber der Tag war noch jung und es gab doch noch einiges in Paris zu sehen. Zum Beispiel die Brücke Pont Neuf. Es ist ja mittlerweile überall auf der Welt zum absoluten Sport geworden überall Vorhängeschlösser als romantische Geste zu hinterlassen. Das sieht zwar einerseits sehr hübsch aus, aber ich frage mich jedesmal wie viele "Vorhängeschloss-Paare" überhaupt noch zusammen sind. 


Auf der Seine fuhren einige dieser Touri-Boote herum und so kamen wir auf die Idee uns ebenfalls ein wenig rumschippern zu lassen und unseren geschundenen Füßen eine kleine Pause zu gönnen. So konnten wir auch gleich auf angenehme Weise zum Eifelturm gelangen. Dadurch, dass man ihn häufig von weitem sehen konnte, war natürlich klar, dass dies nicht nur so ein kleines Türmchen ist war ja klar, aber wenn man direkt vor ihm steht ist er wirklich mehr als nur imposant. Es ist zwar etwas befremdlich, wenn er zum Abend hin anfängt zu funkeln wie ein Swarowskisteinchen, aber irgendwie ist er selbst dann noch bezaubernd.



Pumpkin-Spice-Sirup und Pumpkin-Spice-Latte

Wir haben letzte Woche mal wieder unseren heißgeliebten Kürbis-Hackfleisch-Auflauf gegessen. Aus diesem Grund hatten wir noch ein wenig Kürbis übrig. Aus diesem habe ich Kürbispüree gemacht der anschließend im Kühlschrank auf seinen Einsatz wartete. Dabei bin ich im Internet immer wieder über den Pumpkin-Spice-Latte gestolpert und dachte mir: Ach, warum nicht? Für diesen Kaffee braucht man allerdings erstmal Pumpkin-Spice-Sirup. Ich hab in erster Linie amerikanische Rezepte mit den entsprechenden Mengenangaben gefunden. Glücklicherweise hatte ich mir bei unserem letzten USA-Aufenthalt Cupmessbecher in unterschiedlichen Großen gekauft, die die Umsetzung amerikanischer Rezepte doch erheblich erleichtern. Im großen und ganzen habe ich mich an diesem Rezept (klick) orientiert.


Für den Latte 150 ml Milch erhitzen und aufschäumen. 60 ml Kaffee mit 2-3 TL Sirup vermengen und die aufgeschäumte Milch dazugeben. Um ehrlich zu sein, habe ich mir etwas mehr Kürbisgeschmack gewünscht, aber irgendwie dominieren geschmacklich doch die Gewürze. Schade eigentlich.



Mittwoch, 2. Oktober 2013

Un week-end à Paris (Teil 1)


Mein Geburtstag ist zwar schon ein wenig her, aber am letzten Wochenende wurde mein Geschenk in die Tat umgesetzt: Ein Wochenende in Paris. Ich war noch nie in Frankreich, oder zumindest nicht richtig. In jungen Jahren bin ich mit dem Bus drei mal nach Spanien gefahen und da muss man ja nun mal gezwungenermaßen durch Frankreich hindurch brausen. Mit meinen 38 Jahren auf dem Buckel wurde es also nun so langsam echt mal Zeit unseren Nachbarn einen Besuch abzustatten.
Meine größte Sorge lag allerdings in der französischen Sprache. Ich hatte wahre Horrorstorys über die Franzosen gehört. Sie sollen sich partout (!) weigern englisch zu sprechen weil sie die Engländer nicht leiden können und uns Deutsche finden sie eh doof. Ich hatte vor zwei Jahren vor unserem Urlaub in der kanadischen Provinz Québec ähnliches gehört und mir damals einen Crashkurs in Französisch reingezogen. Das war auch ganz schlau, denn wir sind tatsächlich an einige Kanadier geraten die bei der englischen Sprache nur mit den Schultern gezuckt haben. Mit meinen bescheidenen Neufranzösischkenntnissen war ich aber wenigsten in der Lage nach einem freien Zimmer zu fragen oder Essen zu bestellen. Für mehr reichte es dann jedoch nicht.
Und mit diesen bescheidenen, nur zum Teil noch hängen gebliebenen Wortfetzen ging es dann vergangenes Wochenende also in die französische Hauptstadt. Hier hab ich dann jedoch schnell feststellen müssen, dass meine Sorge absolut unberechtigt war: zumindest bei allen touristischen Attraktionen sowie auch in unserem Hotel war englisch überhaupt kein Problem und wir sind auch in keinster Weise unhöflich behandelt worden. Ganz im Gegenteil, ich empfand die Franzosen in Paris als durchaus hilfsbereit und auch Paris präsentierte sich im strahlenden Sonnenschein von seiner besten Seite.
Da wir bereits Samstag Mittag in Paris waren, hatten wir genügend Zeit unsere ersten "Touri-Punkte" abzuarbeiten. Also ging es bei strahlendem Sonnenschein Richtung Montmatre zur Basilica Sacré-Cœur. Mit diesem Vorhaben waren wir jedoch nicht allein unterwegs und so tummelten sich zig Touristen auf den Treppen vor der Kirche rum, so dass von der angeblichen romantischen Stimmung zum Sonnenuntergang nichts zu merken war. Die Kirche war nicht weniger voll, aber trotzdem sehr beeindruckend. Fotos durfte man leider nicht schießen und so habe ich mich damit begnügt wenigstens für meinen geliebten Fußballverein beim anstehenden Nordderby mit einer Kerze um göttlichen Beistand zu bitten. Und was soll ich eigentlich Ungläubige sagen? Es hat funktioniert! Wir sind dann weiter Richtung Friedhof gegangen. Ich mag die friedliche und ruhige Stimmung auf Friedhöfen und ganz besonders, wenn man zwischen den vielen Gräbern sogar noch einen berühmten Namen wie z.B. Alexandre Dumas findet.


Wir hatten noch genügend Zeit bis zum Abendessen. So haben wir beschlossen den Kirchentag mit einem Besuch beim Glöckner vom Notre Dame abzurunden. Die Kirche ist in der Tat sehr beeindruckend. Im Gegensatz zur Sacré-Cœur ist hier auch das fotografieren in der Kirche erlaubt. Allerdings fand parallel dazu auch noch ein Gottesdienst statt und ich fand es schon irgendwie befremdlich durch das Kirchenschiff zu wandern und hier und da mal ein Foto zu knipsen während der Gottesmann zu einer mehr oder weniger andächtig lauschenden Gemeinde sprach.

Am Abend ging es dann in ein kleines aber sehr niedliches Restaurant in "unserer" Straße. Das Essen war lecker und die Preis im Normalbereich. Das ist dann doch der Vorteil, wenn man nicht direkt neben den Sehenswürdigkeiten seine Unterkunft hat. Eine Freundin hatte mir erzählt, dass sie letztes Jahr für 2 Kaffee in Montmatre 25 € gezahlt hat und das wollte ich ihr auf keinen Fall nach machen!