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Es werden Posts vom Juni, 2013 angezeigt.

Lärm ist Definitionssache!

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Mein Freund stellte mal die für mich absolut nicht nachvollziehbare Behauptung auf "bei Britpop klingt doch alles gleich!" Wie bitte??? Blur klingt wie Oasis? Pulp wie The Verve? Das kann doch wohl nicht sein Ernst sein! Den Unterschied hört man doch wohl ganz deutlich! Ich konnte diese Aussage echt nicht nachvollziehen, bis ich von ihm so nach und nach auf sämtlichen Mixtapes immer wieder seine Metal-Songs untergejubelt bekam und ich ehrlich nicht sagen konnte, wer da eigentlich gerade sein Liedchen schmettert. Ich konnte immer nur sagen "Ja, das hab ich schon mal gehört. Glaub ich zumindest..." Aber der Interpret? Iron Maiden? Machine Head? Pretty Maids? Keine Ahnung! Für mich klang das in der Tat alles irgendwie gleich und auch Tipps wie "die haben wir sogar schon mal live gesehen" haben mir beim Interpreten-Erkennen nicht wirklich geholfen. Hellyeah? Motörhead? Meine Güte, ich weiß es einfach nicht! Die einzigen Bands die ich mit einer einigermaßen g…

Hurricane 2013 - Konzerte

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Ich will hier ja nicht nur über die Begleiterscheinungen des Festivals berichten, sondern auch über die Bands, die ich gesehen habe. Deswegen war ich schließlich dort ;-)

Der Freitag fing für mich leider später an, als ich es ursprünglich geplant hatte. Aber Luftmatratze aufpumpen, Gepäck im Zelt unterbringen ohne dieses zwischenzeitlich auf dem verdreckten Boden abzustellen und dann letztendlich, wie alle anderen Besucher auch, aufs Festivalgelände zu wollen hat doch mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich gedacht hatte. Somit konnte ich leider nur die letzten Akkorde von Danko Jones hören und auch von The Stansfield habe ich nur noch den Abschiedsgruß gerade ebenso mitbekommen. Dafür konnte ich dann aber das ganze Konzert von Boysetsfire sehen und genießen. Und ein erster aber entscheidender Unterschied zum FortaRock-Festival: trotz heftigem Wind musste ich meiner Freundin regelrecht ins Ohr brüllen um ihr was zu erzählen, da der Sound vor der Hauptbühne mal richtig schön laut war. …

Hurricane 2013 - Vorfreude unter erschwerten Voraussetzungen

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Das Hurricane ist so was wie mein Heimat-Festival. Mit dem Auto ist man im Normalfall in einer guten halben Stunde da und außerdem war der diesjährige Besuch bereits mein Neunter. Zum ersten mal war ich 2001 dort. Das Festival dauerte damals nur 2 Tage, es gab nur eine Hauptbühne und ein Zelt und jede Menge Dixie-Toiletten. Seit damals hat sich einiges geändert, aber die herrlich entspannte Stimmung ist auch trotz steigender Besucherzahlen (die Besucheranzahl in diesem Jahr schwankt zwischen 72.000 und 75.000!) immer noch einmalig.
Meine größte Enttäuschung hab ich 2006 erlebt, als mein Festival-Favorit "Muse" wegen des aufkommenden Sturms abgesagt wurde. Einziger Lichtblick in dieser Nacht: mein Zelt hat dem Sturm getrotzt während viele Festivalbesucher im wahrsten Sinne des Wortes "abgesoffen" sind. Dieses Zelt ist auch heute noch mein verlässlicher Begleiter und auch dieses Jahr hat es sich seinen Orden verdient!
Ich fahre für gewöhnlich bereits …

Backwerke fürs Festival

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Mittlerweile finde ich es ja äußerst praktisch, etwas Proviant für ein Festival-Wochenende mitzunehmen. Ich bin vor kurzem über die Picknick-Tipps bei Lykkelig gestolpert und war sofort davon angetan, dieses mal Amerikaner und Tomaten-Feta-Muffins zu backen. Die Rezepte stammen von hier (klick) und ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen. Beides schmeckte auch am dritten Tag immer noch lecker und fluffig und meine mitgereiste Freundin hat sich sehr über die leckere Verpflegung gefreut. Da war selbst das regnerische Wetter auf dem Hurricane-Festival nur noch halb so schlimm :-)

Gedeckter Rhabarber-Kuchen

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Mein letztes Kilo Rhabarber musste noch dringend verarbeitet werden. Ich hab ihn also kurzer Hand zu Kompott eingekocht, aber da mein Freund da nicht so drauf steht musste ich mir noch was einfallen lassen. Ich habe letztes Jahr einen gedeckten Apfel-Kuchen gebacken und was mit Äpfeln funktioniert wird doch wohl auch mit Rhabarber klappen.



Das Rezept ist das gleiche wie dieses hier (klick). Bis auf die Äpfel logischerweise ;-)

Rhabarber-Sirup

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Ich habe dieses mal wirklich wild im Garten meiner Eltern gewütet und gleich 3 kg Rhabarber mit nach Hause genommen. 2 kg brauchte ich alleine schon für diesen farblich wunderschönen Rhabarber-Sirup:


Ich habe letztes Jahr zum ersten mal das weibliche Gegenstück zum "Hugo" kennengelernt. Ich darf vorstellen: Hier ist "Berta" :-)


Immer wieder lecker schmeckt der Rabarber-Sirup auch mit Wasser als Saft:


Das Rezept hab ich hier (klick) gefunden. Allerdings hat das Reduzieren bei mir wesentlich länger gedauert als 30-40 Minuten.

Bremens grüne Seiten | Die Weser

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In meiner Kindheit war es in meiner Familie üblich, sich im Sommer am Wochenende auf das Rad zu schwingen und eine Radtour in die etwas ländlich liegenden Stadtteile Hasenbüren und Strom zu unternehmen. Meine Eltern besaßen zu dieser Zeit kein Auto und es war daher für uns selbstverständlich alle Wege mit dem Rad abzuklappern. Mit 18 Jahren bin ich jedoch unter die Autofahrer gegangen und ich weiß die Annehmlichkeiten eines Pkw durchaus zu schätzen. Und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auch ein wenig faul geworden bin, aber wenn die Sonne sich mal wieder blicken lässt und die Temperaturen in angenehme Plusgrade steigen, freue ich mich dann doch über das perfekte Rad-Wetter
Dieses Wochenende haben wir also auch mal wieder in die Pedalen getreten und eine kleine Radtour unternommen. Da bei diesem Wetter das Bremer Blockland total überlaufen ist und eine Radtour dort eher einem Hindernisparkour gleicht, haben wir uns für eine Tour um den Werdersee entschieden. Der Werdersee…

Sonnenanbeter

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So riecht der Sommer :-)

Reiseproviant

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Am letzten Wochenende hat meine diesjährige Festivalsaison begonnen. Es ging zum FortaRock-Festival nach Nijmegen, Niederlande. Und damit wir dort nicht den Hungertod erleiden, habe ich zumindest für die Fahrt und den kleinen Hunger zwischendurch was vorbereitet.
Käsegebäck:

Briochettes au dulce de leche:

Für das Käsegebäck 125 ml Wasser und 125 ml Milch in einem Topf erhitzen (nicht kochen!) und darin 100 g Butter schmelzen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen. 1 TL Salz, 1 TL Zucker, 1 Prise Cayennepfeffer, 170 g Mehl, 50 g geriebenen Parmesan, 2 EL gehackte Kräuter (Rosmarin ,Thymian, Basilikum) nach und nach dazugeben. Wenn der Teig nur noch handwarm ist 4 Eier unterrühren. Mir war der Teig so zu flüssig, so dass ich noch einiges an Mehl unter den Teig gerührt habe bis er von der Konsistenz nicht mehr komplett auseinander gelaufen ist. Etwa Walnussgroße Kleckse auf ein mit Bachpapier ausgelegtes Blech geben und bei 180°C ca. 20 Minuten backen. Für die Br…

FortaRock-Festival

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Der Sommer steht ja zumindest laut Kalender vor der Tür und somit beginnt auch mal wieder die Festival-Saison. Im Juni warten gleich drei Festivals auf mich und ich bin ehrlich gesagt mittlerweile etwas skeptisch, ob ich mir damit nicht ein wenig zu viel zumute. Aber nun gut, die Karten sind gekauft und die Vorfreude ist da. Also Augen zu und durch!
Mein erstes Festival am vergangenen Wochenende war schon mal ein guter Anfang: es dauerte nur einen Tag und wir hatten sogar die Möglichkeit in einem Haus mit Strom und fließend Wasser zu nächtigen. Also Luxus pur! Es ging zum FortaRock nach Nijmegen in den Niederlanden. Das Wetter hat zum Glück auch einigermaßen mitgespielt auch wenn ich mich über ein paar Grad mehr nicht beklagt hätte.

Leider hatten die Five Finger Death Punch am Vormittag noch abgesagt, was ich persönlich sehr bedauert habe, da ich die nämlich wirklich sehr gerne gesehen hätte. Aber mit Rammstein, Volbeat, Motörhead und Airbourne warteten ja noch einige Highlights auf…