Montag, 22. April 2013

Home sweet Home | Balkon

Nachdem die Kälteperiode nun wohl endlich vorbei ist, hab ich mich endlich getraut euen Nachschub für meine Balkonkästen zu kaufen:




 
Und auch meine mutigen Kamikaze-Pflanzen haben die Kälteperiode erfolgreich gemeistert:
 

Nur meine Hortensie traut sich immer noch nicht ein Lebenszeichen von sich zu geben. So langsam mache ich mir Sorgen...

Sonntag, 21. April 2013

Japanische Lachs-Pancakes

Als ich mittags im Büro die übrig gebliebenen Pancakes aufgewärmt und gegessen habe, erntete ich von meiner Zimmerkollegin sehr neidische Blicke. Und ganz ehrlich: dieser Neid ist berechtigt ;-) Diese Pancakes sind nämlich nicht nur extrem lecker, sondern die hat obendrein auch noch mein Freund gezaubert.


Für den Teig 250 g Mehl, 1 TL Salz, und 2 TL Backpulver in einer Schüssel mischen. 2 Eier dazu geben. Mit ca. 200 ml  Wasser den Teig verrühren, bis dieser eine sämige Konsistenz hat. 250 g Spitzkohl putzen, waschen und klein schneiden. 1 Möhre waschen und fein reiben. 1 Bund Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. 300 g Lachsfilet kalt abspülen, trocken tupfen und in sehr kleine Würfel schneiden. Gemüse , Lachs und 2/3 der Lauchzwiebeln unter den Teig heben. In einer Pfanne 200 ml Öl erhitzen und mit einem Esslöffel je drei Teigklekse hineingeben und etwas flach streichen. Bei mittlerer Hitze jede Seite etwa 3 Minuten braten.

Für die Soße 4 EL Tomatenketchup, 2 TL Currypulver, 4 EL Pflaumenmus, 2 EL Sojasoße und 6 EL Worcestersoße miteinander verrühren. Die Pancakes mit der Soße, etwas Mayonnaise und den restlichen Lauchzwiebeln servieren.

Unterwegs in Bremen | Bremens Schatzkammer

Bremen ist nicht nur für seine Stadtmusikanten und Beck's Bier bekannt (über Werder Bremen möchte ich derzeit einfach nicht sprechen), sondern auch für sein Rathaus. Seit Juni 2004 gehört es sogar zum UNESCO Weltkulturerbe.



Aber nicht nur das hier sichtbare Gebäude ist bemerkenswert, sondern auch der Keller birgt wahre Reichtümer. Diese bestehen aber nicht aus Gold sondern aus edlen Tropfen. Der Bremer Ratskeller wurde 1405 erbaut und ist somit der älteste Weinkeller Deutschlands. Aufgrund der geographischen Lage ist das ja nicht unbedingt zu vermuten, aber hier findet sich tatsächlich die weltweit größte Sammlung deutscher Weine. Ich hatte nun das Glück am Wochenende an einer privaten Führung inklusive anschließender Weinprobe teilzunehmen.


Nach einer kurzen Übersicht über die Geschichte des Ratskellers sowie der Ausstellung einiger Relikte die sich im Laufe der Jahre so angesammelt haben ging es dann in die "Heiligtümer" des Ratskellers: Die Schatzkammer. 

 


Wer das nötige Kleingeld besitzt kann für einen vier- bis fünfstelligen Betrag ein edles Tröpfchen mit nach Hause nehmen. Der älteste Wein befindet sich übrigens in diesem Fass:


Hierbei handelt es sich um einen Rüdesheimer Wein aus dem Jahre 1653. Man hat mir gesagt, dass der sogar noch gut schmecken soll. Ob das stimmt werde ich allerdings mit 100%-iger Sicherheit nie selbst in Erfahrung bringen.

Wer also wie ich nicht über die entsprechenden Geldmittel verfügt kann aber im Laden des Ratskellers für  5,00 - 6,00 € einen wirklich guten Wein bekommen. Für alle Weinliebhaber ist ein Abstecher in den Bremer Ratskeller also auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

Mittwoch, 17. April 2013

klassischer Gugelhupf

Der zweite Kuchen für mein Kuchenbuffet war mal ein klassischer Gugelhupf.



Für den Teig 400 g Zucker und 225 g weiche Butter zu einer cremigen fluffigen Masse verrühren.350 g Mehl, 250 ml Milch, 1/2 TL Backpulver und 4 Eier dazumixen. Eine Gugelhupfform leicht einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Teig in die Form geben und bei 180 C 50-55 Min. Backen lassen. In der Form ein wenig auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen und völlig auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen.

Käsekuchen mit Himbeeren und Pistazien

Nicht nur die anderen haben Geburtstag, sondern auch ich :-) Für mein Mini-Kuchenbuffet gab es mal wieder eine neue Käsekuchen-Kreation.

 
 Für den Mürbeteig 250 g Mehl, 75 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei und 125 g Butter zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Anschließend ca. 30 Min. abgedeckt kühl lagern. Den Teig zu einem Kreis ausrollen (Ø 28 cm) und in eine gefettete Springform legen. Den Rand hochziehen und festdrücken. Den Kuchenboden mit Backpapier belegen, Hülsenfrüchte darauf verteilen und bei 175°C 15 Min. blind backen.

Für die Käsemasse 3 Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. 75 g Butter, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker schaumig schlagen. 3 Eigelb nach und nach dazu geben. 500 g  Magerquark, 250 g Schmand und 1 Päckchen Pulver für Vanillepudding zufügen und unterrühren. Eischnee unter die Masse heben.

Backpapier und Hülsenfrüchte vom Kuchenboden entfernen. 30 g gehackte Pistazien und 250 g Himbeeren auf dem Kuchenboden verteilen. Käsemasse darüber geben und gleichmäßig verteilen. Kuchen ca. 1 1/4 Stunde bei 175°C backen. Anschließend Käsekuchen mit einem Messer vom Rand trennen und im Backofen auskühlen lassen. Mit gehackten Pistazien bestreuen.

Sonntag, 14. April 2013

Pac Man Kuchen

Eine sehr liebe Freundin hatte gestern Geburtstag und das war für mich mal wieder Grund genug den Ofen anzuschmeißen. Da sie in der IT- Branche tätig ist wollte ich nicht einfach nur irgendeinen Kuchen backen, sondern er sollte schon irgendwas mit Computern zu tun haben. Ich bin im Internet dann über einen Pac Man Kuchen gestolpert und hab mir anhand der Bildvorlage meine eigene Kreation zusammen gebastelt. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden und das Geburtstagskind hat sich auch wahnsinnig gefreut. Mission completed!




Für den Kuchen benötigt man eine rechteckige Backform. Diese habe ich komplett mit Backpapier ausgelegt, damit man den Kuchen später ganz leicht aus der Form bekommt. Für den Teig 6 Eier und 6 EL Wasser in eine Rührschüssel geben und auf höchster Stufe 1 Minute schaumig schlagen. 150 g Zucker in 1 Päckchen Vanillezucker mischen und nach und nach unterrühren. 100 g Mehl, 4 EL Kakaopulver und 2 gestrichene TL Backpulver vermischen und nach und nach unterrühren. Zum Schluss noch 200 g gemahlene Haselnüsse unterrühren. Bei 180°C (E-Herd) etwa 60 Minuten backen. Den Kuchen auskühlen lassen und anschließend in zwei Schichten schneiden.

Für die Füllung125 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen. 100 g Puderzucker, 100 g geschmolzene Butter dazugeben. Die Schokoladencreme abkühlen lassen. 1 Becher Sahne schlagen und vorsichtig unter die Creme heben. Die untere Schicht des Kuchens mit der Creme bestreichen und die zweite Schicht oben drauf legen. 150 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen. 4 weiße Mini-Dickmanns auf einen Zahnstocher picksen und Augen und Zacken auf diese mit Schokolade malen. Die restliche Schokolade auf den Kuchen geben. Mit Fruchtgummischnüren ein Pac Man-Feld "malen" Die Mini-Dickmanns, gelbe und grüne M & M's sowie ein Marzipan-Pac Man auf den Kuchen legen.


Donnerstag, 11. April 2013

Geburtstagskekse

Ich habe noch nie Kekse außerhalb der Weihnachtssaison gebacken. Warum eigentlich nicht? Die schmecken schließlich zu jeder Jahreszeit! Und da ich ein Geburtstagsmitbringsel für eine Kanadierin brauchte hab ich mal wieder das Nudelholz geschwungen und zum ersten mal im April Kekse gebacken. Passenderweise habe ich sogar einen Ahornblatt-Ausstecher im Internet gefunden.



Ich habe dafür das gleiche Rezept wie hier verwendet.

Tortilla de patata

Ich hatte in der Schule Spanischunterricht. Eine unserer Hausaufgaben war einmal die Zubereitung einer Tortilla. Einziger Hinweis unserer Lehrerin war "die Tortilla wird aus Kartoffeln und Eiern hergestellt und in einer Pfanne zubereitet". Da zu meiner Schulzeit auch noch niemand Internet hatte (und selbst wenn: wer von den paar anderen ausgewählten Leuten sollte bitte schön auf die Idee kommen ausgerechnet ein Rezept für eine Tortilla ins Netz zu stellen?) blieb uns also nichts anderes übrig, als zu Hause in der Küche irgendwas aus Eiern und Kartoffeln zu braten. Die Ergebnisse hatten auch eher Ähnlichkeit mit einem guten Rührei mit Kartoffeln, als mit einer eigentlichen Tortilla.

Zum Glück verfügen wir heute fast alle über einen Internetzugang und somit sind auch jede Menge Rezepte über die Herstellung einer Tortilla dort zu finden. Da ich sogar noch in der glücklichen Lage bin ein Spanisches Kochbuch zu besitzen bin ich sogar vom Internet unabhängig. Was für ein Fortschritt :-)


Wenn man weiß, wie eine Tortilla aussehen soll, ist sie sogar ziemlich einfach. Als Grundlage braucht man ca. 800g kalte gekochte Kartoffeln, 1 große Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 6 Eier und Salz und Pfeffer zum Abschmecken. Die Kartoffeln in gleichmäßige dünne Scheiben schneiden und in einer gefetteten Pfanne anbraten. Die Zwiebeln und den Knoblauch klein schneiden und kurz mit den Kartoffeln anbraten. Das Gemisch aus der Pfanne nehmen. Die Eier miteinander verquirlen. Die Kartoffeln mit den Eiern vermengen und in einer zugedeckten Pfanne bei schwacher Hitze stocken lassen. Wenn der obere Teil der Tortilla zu stocken beginnt, muss die Tortilla gewendet werden. Das erfordert ein wenig Übung. Man braucht dafür einen ausreichend großen Teller. Diesen fest auf die Pfanne drücken und mit Schwung umdrehen. Tortilla zurück in die Pfanne gleiten lassen und fertig braten.

Die Tortilla kann nach belieben mit weiteren Zutaten variiert werden. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Ich habe bei meiner Kreation Tomaten und Manchego-Käse dazugegeben.