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Es werden Posts vom Dezember, 2012 angezeigt.

Weihnachtsmenü

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Seit ich von zu Hause ausgezogen bin, lade ich meine Eltern Heiligabend zu mir ein. Ich lege daher auch viel Wert auf einen vernünftigen Tannenbaum, auch wenn ich mich jedes Jahr über die Preise verjage! Aber da wir ja nun mal Gäste haben lohnt sich der Aufwand in meinen Augen und auch der diesjährige Baum war mal wieder ein Prachtexemplar. Da mein Freund allerdings nicht unbedingt der größte Weihnachtsfan ist, versuche ich aber auch ihm gerecht zu werden und so landen alljährlich auch nicht allzu weihnachtliche Kugeln in unserem Baum:


Zu unserem Weihnachtsmenü gab es dieses Jahr als Vorspeise einen scharfen Bohnensalat, als Hauptgang Hirschmedaillons in Feigensoße mit Rotkohl und Kartoffeltalern und als Nachtisch Apfeltarte.

Alles ist gelungen, die Gäste wurden satt, ich für meinen Teil habe mich sehr über meine Weihnachtsgeschenke gefreut (und ich glaube, meine sind auch ganz gut angekommen) und auch sonst war das diesjährige Weihnachtsprogramm weit weg von Hektik. Genauso gefällt …

Das Haus zur besonderen Verwendung

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Ein schönes Buch. Ganz anders als "Der Junge im gestreiften Pyjama", aber genauso packend. Erzählt wird die Geschichte des Russen Georgi Jatschmenew, der als 16-jähriger ein Attentat auf den Vetter des Zaren verhindert und somit zum Leibwächter für den jungen Zarewischt Alexei in den Winterpalast in St. Petersburg eingestellt wird. Georgi freundet sich schnell mit seinem Schützling an und findet auch Gefallen an dessen Schwester Anastasia. Er erlebt die russische Revolution und die Abdankung des Zaren sowie die Verschleppung der Zarenfamilie nach Jekaterinburg in "das Haus zur besonderen Verwendung". Ein weiterer Erzählstrang ist die Geschichte des in London lebenden 82-jährigen Georgi und seiner an Krebs erkrankten Frau Soja. Diese Geschichte wird rückwärts erzählt und am Ende des Buches treffen genau diese beiden Erzählstränge aufeinander.
Der Autor hält sich grundsätzlich an die geschichtlichen Fakten aber da es sich hier um einen Roman und nicht um ein Geschic…

Weihnachtsbäckerei die 2.

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Da die erste Ladung Kekse in Rekordzeit vernichtet wurde musste schnell Nachschub her:

gefüllte Marzipanstangen:



Eierlikörtaler:


Wenn ich ganz viel Lust habe, werde ich mich dieses Jahr noch einmal in die Küche stellen. Mal sehen...

Schneller Gyros-Eintopf

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Es war mal wieder soweit: ich wurde diese Woche bekocht. Gezaubert wurde dieser leckere Gyros-Eintopf.

Rezept:
(für 4 Personen)
2 Zwiebeln
1 rote Paprikaschote
1-2 EL Öl
600 g fertiges Gyrosfleisch vom Fleischer
Salz, Pfeffer, Edelsüßpaprika
1 Dose Tomaten (850 ml)
1/2 Bund Schnittlauch
200 g Schmand

Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Paprika putzen, waschen und würfeln. Öl in einem Schmortopf erhitzen. Gyros, Zwiebeln und Paprika darin anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika kräftig würzen. Tomaten samt Saft dazu geben (laut Rezept sollte noch 400 ml Wasser dazugegeben werden, aber für unseren Geschmack war der Eintopf schon flüssig genug). Aufkochen; Tomaten etwas zerdrücken. Zugedeckt 8-10 Minuten köcheln.
Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden. Eintopf mit Schmand und Schnittlauch anrichten. Dazu Brot reichen.

Urlaubslektüre: Verrückt in Alabama

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Urlaubslektüre Nr. 2 war "Verrückt in Alabama". Wir schreiben das Jahre 1965. Der Klapptext des Buches irritiert ein wenig, denn so könnte man auf die Idee kommen, dass die Geschichte ausschließlich von Lucille handelt, die kurzerhand ihren Ehegatten ein Kopf kleiner gemacht hat, ihre 6 Kinder bei ihrer Mutter abliefert und sich auf den Weg nach Hollywood begibt um dort als Schauspielerin Karierre zu  machen. Im Gepäck dabei hat sich stets den abgetrennten Kopf ihres dahin geschiedenen Ehegattens was sich im Laufe ihrer Reise als durchaus hinderlich entpuppt. Das ist aber nur die halbe Geschichte: das Buch handelt ebenfalls von ihrem 10-jährigen Neffen Peejoe, der eigentlich mit seinem Bruder bei seiner Großmutter lebt. Durch die Invasion von Lucilles 6 Kindern werden er und sein Bruder stattdessen bei seinem Onkel untergebracht. Hier erlebt er hautnah die zu dieser Zeit beginnenden Rassenunruhen und den dadurch entstehenden Wandel in der amerikanischen Gesellschaft mit.  B…

Urlaubslektüre: Looking for Alaska

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Da ich mit meinem Buch das Haus zur besonderen Verwendung fast durch war und es sich daher nicht gelohnt hätte es mitzunehmen, musste andere Lektüre her. Da wir ja nun im englisch sprachigen Raum waren dachte ich, dass es vielleicht ganz nett wäre auch mal wieder was auf englisch zu lesen. Und da dieses Buch schon etwas länger in meinem Bücherregal schlummerte, war es an der Zeit es endlich mal in die Hand zu nehmen.

Eine gute Entscheidung: eine gelungene, überhaupt nicht teeniemäßige und in wunderschöne Worte gefasste Geschichte. Das Buch ist in die zwei Teile "Before" und "After" gegliedert. Als ich mit dem "Before"-Teil durch war stellte ich mir durchaus die Frage "Und? Was soll jetzt noch kommen?". Der "After"-Teil ist aber genauso packend und zeigt die bisherige Geschichte aus einem anderen Blickwinkel. Das fand ich sehr toll und es war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von John Green.

Katzenjammer

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Seit August 2010 habe ich ich eigentlich durchgehend eine kranke Katze zu versorgen. Damals wurde bei meinem Kater Baghira eine Insuffizienz der linken Herzklappe festgestellt. Seit diesem Tag bestimmte die Tabletteneingabe unser tägliches Leben. Mein Freund und ich mussten unserem Kleinen täglich dreimal mit Tabletten versorgen und es kann sich sicherlich jeder vorstellen, dass das kein Tier freiwillig mitmacht. Wir haben auch eine Weile gebraucht, bis wir eine Methode gefunden hatten alle erforderlichen Medikamente in den Kater reinzubekommen, ohne ihn und uns dabei mehr zu quälen als es unbedingt notwendig war. Die Tabletten haben wir immer mit einem Mörser zerdrückt und dann mit weichem Futter vermengt. Dieses haben wir in eine Spritze gefüllt, und dem Kater ins Mäulchen gespritzt. Eigentlich wäre es besser gewesen jede Tablette einzeln zu verabreichen, aber bei 6-7 verschiedenen Medikamenten ist das eigentlich unmöglich. Unsere Tierärztin meinte dazu auch:"Wichtig ist, dass…

Urlaub in Florida | Die Ostküste

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Von der faszinierenden Natur der Westküste ging es erstmal weiter in die Großstadt Orlando. Wir hatten uns im Vorfeld entschieden die Universalstudios zu besuchen. Mein Freund hatte diese zwar bereits vor über 10 Jahren gesehen, aber bis auf die "Terminator"-Vorstellung und eine verbesserte Version der "Disaster"Tour war vieles auch für ihn neu. Ganz großartig fand ich die "Simpson Ride" und die 3D Vorstellung von "Despicable me". Toll, wie Bilder und ein wenig Geruckel des Sitzes dem menschlichen Hirn vorgaukeln können, tatsächlich mit einer Affengeschwindigkeit durch die Gegend zu düsen und sogar gegen Gegenstände zu stoßen. Sehr gut gefallen hat mir auch die Fahrt durch den Tempel der "Mumie", bei der sich die Gondel in sämtliche Richtungen gedreht hat. Die einzige Enttäuschung war die "Men in Black"-Fahrt, die eigentlich ziemlich cool gemacht war (man hat mit den im Wagon installierten Waffen auf Aliens geschossen und da…

Urlaub in Florida | Die Westküste

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Von den Everglades ging es weiter an die Westküste Floridas am Golf von Mexico. Unser erstes Ziel war Naples, eine sehr hübsche Kleinstadt mit einer sehr hohen Dichte an Rentnern und Millionären. Das klingt jetzt erstmal eher abschreckend, aber die Stadt hat mir richtig gut gefallen. Hier gibt es einen ganz tollen sehr langen Strand der zu Spaziergängen einlädt sowie einen ca. 300 m langen Pier der vor über 100 Jahren bereits errichtet wurde. Angeln ist in ganz Florida ein sehr beliebter Sport und überall wo diese Möglichkeit besteht sind auch entsprechende Vorrichtungen zu finden, den Fisch gleich zu verarbeiten.


Weiter ging es nach Fort Myers, dem Winterdomizil von Thomas Edison und seinem Nachbarn Henry Ford. Die Häuser der beiden kann man besichtigen und die Werkstatt von Edison wird mit Glühbirnen beleuchtet, wie sie damals von Edison entwickelt wurden. Von Fort Myers ist es auch nur ein kurzer Weg zu der Muschelinsel Sanibel Island. Hier findet man noch ruhige Strände und wunde…