Freitag, 29. Juni 2012

Wochenende!


Wie Kiani hier eindrucksvoll zeigt, freue ich mich ebenfalls darauf am Wochenende mal wieder richtig auszuschlafen.


Mittwoch, 27. Juni 2012

Reiseproviant am Festivalwochenende

Wir waren letztes Wochenende auf dem Graspopfestival in Belgien. Auf uns warteten nicht nur 3 Tage laute Musik, sondern auch eine 4 Stunden Autofahrt. Und da wir morgens um 7 Uhr bereits abgeholt wurden war es natürlich wichtig entsprechenden Reiseproviant mitzunehmen. Also hab ich den Abend vor unserer Abfahrt in der Küche verbracht und Nudelsalat, Frikadellen, Nutella-Erdbeer-Ecken und Pizzastangen gemacht. Die Idee mit den Pizzastangen und den Nutella-Erdbeer-Ecken habe ich hier geklaut :-) Alles ist wirklich einfach zu machen und schmeckt total lecker.
Das Festival war wie unser Reiseproviant ein voller Erfolg. Viel gute Musik gehört, eine super Unterkunft fernab der lauten Campingplätze ergattert und das Wetter hat auch einigermaßen mitgespielt. Hier mal eine kleine Musikauswahl:
 
(Slash, Paradise Lost, Ozzy Osbourne, Twisted Sister, Jon Oliva's Pain, Motörhead, Guns n' Roses)

Dienstag, 19. Juni 2012

Enchiladas con pollo

Es gibt großartige Gerichte für die Resteverwertung und eines davon nennt sich Enchiladas.


So wird's gemacht: 300 g Hähnchenfleisch 2 Frühlingszwiebeln 2 Paprikaschoten 200 g Tomaten 1 kleine Dose Mais Öl 1/2 EL Chilipulver 1/2 EL Paprikapulver 1/2 EL Kreuzkümmel 1/4 TL Oregano 1/4 TL Koriander 1/2 Dose Chilibohnen Salz und Pfeffer 6 Tortillas 150 g geriebenen Käse 150 g Crème fraîche Fett für die Form Das Hähnchenfleisch in Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Paprika entkernen und in Würfel schneiden. Tomaten klein schneiden. Mais abtropfen lassen.

Das Öl in der Pfanne erhitzen und das Fleisch darin kräftig anbraten, Paprika und Frühlingszwiebeln hinzufügen und kurz mitbraten. Die Gewürze bis auf Salz und Pfeffer dazu geben und kurz mit anrösten. Tomaten, Mais und Chilibohnen dazu geben und gut durchrühren. Das Ganze ca. 15 Min. durchköcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Tortillas mit je 1 El Crème fraîche bestreichen. Mit derrestlichen Crème fraîche die Soße verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf jede Tortilla 3-4 EL Füllung geben, mit 1 EL Käse bestreuen, aufrollen und in eine ausgefettete Auflaufform legen. Gegebenenfallsrestliche Soße über die Enchiladas geben und mit Käse bestreuen. Enchiladas im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 10 Min. überbacken, bis der Käse zerlaufen ist.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Olé España

Passend zum EM-Spiel der Spanier gab es bei uns heute Abend einen kleinen kulinarieschen Ausflug auf die iberische Halbinsel. Neben doch eher mexikanischen Quesadillas hab ich einige Tapas zusammen gestellt: schwarze Oliven, Brot mit Aioli, gefüllte Peperoni, Manchego und unsere absoluten Favoriten Datteln im Speckmantel.



Die Quesadillas mache ich eigentlich immer nach meiner jeweilige Laune. Dieses mal hab ich sie wahlweise mit Mais, Bohnenmus, Thunfisch, Champignons, Feta und natürlich Käse gefüllt. Dafür muss man nicht stundenlang in der Küche stehen und hat trotzdem ein wirklich leckeres Essen. Und damit es auch stilecht ist, hab ich heute auch noch spanische Bier gekauft.




Montag, 11. Juni 2012

Erdbeerenzeit

Ich liebe Erdbeeren! Am Wochenende war ich mit einer Freundin Erdbeeren pflücken und diese wollen dann ja auch schnell gegessen, bzw. verarbeitet werden.


Ein absolutes Muss ist da der stinknormale Erdbeerkuchen. Dafür backe ich einen ganz simplen Biskuit (Rezept), bestreiche diesen mit Vanillepudding, belege ihn mit Erdbeeren, Tortenguss drüber - fertig!


Die restlichen Erdbeeren fristen nun ihr Dasein als Marmelade oder baden zusammen mit Aprikosen in unserem neu erworbenen Rumtopf. Einen Rumtopf hab ich dieses Jahr zum erstenmal angesetzt. Mal sehen, ob das was wird :-)


Samstag, 2. Juni 2012

gedeckter Apfelkuchen

Eigentlich hatte ich vor dieses Wochenende einen Erdbeerkuchen zu backen, aber leider sind die Erdbeerfelder in unserer Gegend erst ab Mittwoch zum Selberpflücken geöffnet (blöd, wenn man dafür extra früh aufsteht und das erst erfährt, wenn man bereits vor dem Erdbeerfeld steht). Somit hab ich meine Pläne umgeschmissen und stattdessen meinen Lieblingsapfelkuchen gebacken.


Man braucht dafür:

300 g + etwas Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
100 g + 75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei (Gr. M)
175 g kalte Butter
1,25 kg Äpfel
2 EL Zitronensaft
1/2 TL Zimt
2 EL Semmelbrösel
125 g Puderzucker

Für den Mürbeteig 300 g Mehl, Backpulver, 100 g Zucker, Vanillezucker, Ei und 175 g kalte Butter in Stückchen erst mit dem Knethaken des Mixers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen. Inzwischen Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit 100 ml Wasser, Zitronensaft, 75 g Zucker und Zimt aufkochen. Zugedeckt 6-8 Minuten köcheln. Sehr gut abtropfen und etwas abkühlen lassen.
Ofen auf 175°C vorheizen (E-Herd). Eine Springform einfetten. Ca. 3/4 des Teigs auf Mehl rund ausrollen. In die Springform legen, dabei den Rand ca. 4 cm hoch andrücken. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im heißen Ofen auf der untersten Schiene ca. 12 Minuten vorbacken. Inzwischen restlichen Teig auf wenig Mehl rund ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Form aus dem Ofen nehmen. Den Boden mit Semmelbröseln bestreuen und die Apfelmasse drauf verteilen. Teigdecke drauflegen und den Rand vorsichtig andrücken. Bei gleicher Temperatur auf der untersten Schiene 45-50 Minuten weiterbacken. Kuchen auskühlen lassen.

Puderzucker und 3 EL Wasser glatt rühren. Gleichmäßig auf den Kuchen streichen und trocknen lassen.

Freitag, 1. Juni 2012

Gebratener grüner Spargel mit Gnocchi

Heute gab es bei uns mal etwas ganz Ungewöhnliches: Spargel! Wir sind beide nicht die riesigen Spargelfans und ich finde die Konsistenz des weißen Spargels ziemlich ... naja, nicht lecker. Ich hab daher um Spargel immer einen großen Bogen gemacht, obwohl ich den Geschmack eigentlich ganz gerne mag. Als dann letztes Jahr grüner Spargel meinen Weg kreuzte und ich ihn wie den weißen aussortieren wollte, wurde mir gesagt "Probier den mal, der ist wesentlich knackiger als der weiße Spargel". Und das stimmt! Lecker war er natürlich auch.


Als ich dann diese Woche auf dem Wochenmarkt war und an einer Kiste mit grünem Spargel vorbeikam, dachte ich mir "ach, warum nicht?" und somit darf ich hier meinen ersten selbst gekochten Spargel präsentieren:

 
Es gab also gebratenen grünen Spargel (Rezept) mit selbstgemachten Gnocchi (Rezept). So lass ich mir Spargel gefallen!