Dienstag, 29. Mai 2012

Like ice in the sunshine

Bei dem Wetter bleibt einem ja fast nichts anderes übrig als leckeres Eis zu schlecken. Eine meiner Lieblingssorten ist Pfefferminzeis. Vor einigen Jahren gab es mal original After eight Eis im Supermarkt zu kaufen, aber aus mir unerklärlichen Gründen wurde es kurze Zeit später wieder aus dem Programm genommen. Da ich keine Lust auf mit grünem Farbstoff durchtränktes Pfefferminzeis aus der Eisdiele habe, muss ich wohl selbst tätig werden.

Zum Glück hat mir meine Mutter vor drei Jahren eine ganz einfache Eismaschine geschenkt und somit kann ich mir mein Pfefferminzeis selbst machen und zwar genauso wie ich es mag!



Das Rezept ist ziemlich einfach:

1 Tafel Pfefferminzschokolade z.B. von Rittersport
750 ml Vollmilch (keine fettarme!)
100 g Magermilchpulver (erhältlich u.a. bei Spinnrad)
125 g Puderzucker
25 g Traubenzucker

Die Schokolade vor der Verarbeitung am besten in den Kühlschrank legen. Die Pfefferminzfüllung aus der Schokolade kratzen. Milch, Magermilchpulver, Puderzucker, Traubenzucker und die Pfefferminzfüllung in einem Topf verrühren und langsam erhitzen, damit sich der Zucker auflöst. In eine große Schüssel geben, wenn die Milch zu kochen beginnt. Die Masse abgedeckt im Kühlschrank abkühlen lassen. Anschließend die Masse in die Eismaschine geben. Wenn die Masse schon ein wenig fest geworden ist, Schokoladenstückchen dazugeben.

Wer keine Eismaschine hat, kann die Masse auch gleich ins Gefrierfach geben. Diese muss dann aber regelmäßig durchgerührt werden bis sie richtig fest ist, damit sich keine Wasserkristalle bilden können.

Montag, 28. Mai 2012

Sonntag, 27. Mai 2012

Sosaties mit Erdnuss-Sauce

In unserem Freundeskreis finden wir immer einen Grund warum wir mal wieder ein buntes Büffet zusammenstellen sollen. Dieses Wochenende war dieser Grund, der in meinen Augen eigentlich absolut überflüssige Eurovision Song Contest. Alleine würde ich mir den nie ansehen, aber in einer großen Runde kann das durchaus lustig sein. Und wenn es dabei noch etwas Leckeres zu essen gibt will ich natürlich auch meinen Teil dazu beitragen!

Für unser Fußball-WM-Büffet vor zwei Jahre habe ich mir ein Südafrika-Kochbuch zugelegt. Dort habe ich ein schönes Rezept für Sosaties gefunden. Laut meinem Kochbuch wird es wohl ursprünglich mit Krokodilfleisch zubereitet. Da dies in unseren Breitengraden natürlich nicht mal ebenso an der Fleischtheke zu ergattern ist, wurde daher alternativ Hähnchenfleisch im Rezept angegeben. Das passt auch ganz gut, denn während unseres Australienurlaubs vor 2 Jahren kam ich schon mal in den Genuss Krokodilfleisch zu essen und dies war geschmacklich in der Tat eine Kreuzung aus Hähnchenfleisch und Fisch. Mag jetzt vielleicht erstmal seltsam klingen, aber ich fand es echt ganz lecker.
 

Rezept:

Sosaties

3 Zitronen
150 ml Öl
5 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
1 Stück Ingwer (ca. 4 cm)
5 Chilis
500 g Hähnchenfleisch

Für die Marinade Zitronen auspressen. Den Saft mit dem Öl verrühren. Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer schälen und fein gehackt dazu geben. Chilis putzen, halbieren, den Stielansatz und die Kerne entfernen, fein hacken und ebenfalls dazugeben.  Alles gut miteinander verrühren.

Hähnchenfleisch waschen, trockentupfen und in dünne Streifen schneiden. Mit der Marinade gründlich vermischen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank marinieren lassen. Fleisch wellenförmig auf Holzspieße stecken und grillen bis das Hähnchenfleisch gar ist. Zwischendurch wenden und mit der Marinade beträufeln.

Erdnuss-Sauce

3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (ca. 3 cm)
200 g Erdnussbutter
1/2 TL Kardamom
1/2 TL Kreuzkümmel
2-3 Tropfen Tabasco
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Pfeffer
1 TL Salz
250 g Joghurt

Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Erdnussbutter in einem Topf erhitzen und den Knoblauch mit dem Ingwer darin andünsten. Mit Kardamom, Kreuzkümmel, Tabasco und Paprikapulver würzen. Alles unter Rühren erhitzen, aber nicht kochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, salzen und pfeffern. Den Joghurt dazugeben und unterziehen. Die Sauce kalt oder warm servieren.


Winter in Maine

Ist es moralisch bedenklich, wenn man mit einem Serienmörder mitfiebert, mitfühlt und ihm seinen "Erfolg" gönnt? Ganz bestimmt! Aber ob man will oder nicht, in diesem Buch gibt es eigentlich keine Alternative.



Julius Winsome lebt alleine und zurückgezogen mit seinem Pitbullterrier Hobbes in den Wäldern von Maine. Der Winter steht vor der Tür und somit eine lange Zeit der Kälte, Dunkelheit und Jagdsaison. Doch bevor der Winter richtig hereinbricht wird Hobbes offensichtlich aus kurzer Entfernung von einem Unbekannte mit einer Schrotflinte erschossen. Julius trauert um seinen treuen Gefährten und macht sich auf die Suche nach dem Schuldigen. Er hängt im Ort ein Schild auf und bittet die Bevölkerung um Hinweise auf den Täter. Doch statt der erhofften Hinweisen kritzelt ein Unbekannter nur "Was soll's, ein Hund weniger. Reg dich ab!!!" auf das Schild. Wütend über das Herabsetzen seines geliebten Hundes fasst der bis dahin ruhige und fast schon zu passive Julius einen folgenschweren Entschluss.

Ein großartig geschriebenes und auch nachdenklich machendes Buch.

Samstag, 26. Mai 2012

Heidelbeer-Käsekuchen


Von unserem letzten Salat sind noch Heidelbeeren übrig geblieben. Also hab ich mich bei dem schönen Wetter doch tatsächlich in die Küche gestellt und diesen leckeren Heidelbeer-Käsekuchen gebacken. Ich bin eigentlich kein großer Käsekuchen-Fan, aber diesen mag ich wirklich. Er schmeckt nicht zu "käsig", ist saftig und fruchtig. Mit anderen Worten: der perfekte Sommerkuchen!

Zutaten:
Semmelbrösel
400 g Heidelbeeren
4 Eier (Gr. M)
150 g weiche Butter
180 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
75 g Mehl
1 TL Backpulver
750 g Magerquark
1 TL Zitronensaft
150 g Heidelbeerkonfitüre

Den Boden einer Springform fetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Ofen auf 175°C vorheizen (E-Herd). Eier trennen und das Eiweiß zugedeckt kalt stellen. Eigelb, Zucker, Vanillezucker und Butter cremig rühren. Mehl und Backpulver vermischen. Abwechselnd mit Quark und dem Zitronensaft unter den Teig rühren. Eiweiß steif schlagen und mit dem Schneebesen unter den Teig heben. Die Hälfte der Heidelbeeren unterziehen. Den Teig in die Form füllen und 60-70 Minuten backen. Ca. 15 Minuten vor dem Ende der Backzeit mit der Konfitüre bestreichen und mit Alufolie abdecken. Den Kuchen zu Ende backen, im Ofen etwas abkühlen lassen, dann herausnehmen und mit den übrigen frischen Heidelbeeren belegen. Den Kuchen noch etwas auskühlen lassen.

Freitag, 25. Mai 2012

Hähnchen + Heidelbeeren = lecker!

Ich finde es schön, wenn ich im Büro sitze, einen Anruf von zu Hause erhalte und mir zwischen mehreren Gerichten mein Abendessen aussuchen darf. Gestern war mal wieder so ein Tag. Meine Wahl fiel auf den Salat mit Hähnchenstreifen und cremigem Heidelbeerdressing. Und ganz ehrlich? Das war der bisher beste Salat, den ich je gegessen habe!

Und so wird er gemacht:
(Zutaten für 4 Portionen)

375 g Heidelbeeren
Zucker, Salz, Pfeffer
2 TL mittelscharfer Senf
2-3 EL Balsamico-Essig
6 EL gutes Olivenöl
2 EL Pinienkerne
500 g Hähnchenfilet
150 g Feldsalat (wir haben aber mehr genommen)
3 Ziegenkäsetaler (á 45 g)

Dressing:
Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen. 125 g Heidelbeeren, 1 TL Zucker, Senf und Essig in einen hohen Rührbecher geben und mit einem Stabmixer fein pürieren. 4 EL Öl langsam zugießen und darunterschlagen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Salat:
Pienienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Fleisch waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen. Fleisch darin unter Wenden 3-4 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Feldsalat putzen, gründlich waschen und abtrofpen lassen. Feldsalat, übrige Heidelbeeren, Pienienkerne und Hähnchenstreifen mit dem Dressing mischen. Ziegenkäse darüberbröckeln. Dazu passt wunderbar Baguette.





Diesen Salat wird es zukünftig bei uns wohl öfter geben!


Montag, 21. Mai 2012

Backen am Sonntag

Meine Eltern sind stolze Besitzer eines Kleingartens und somit komme ich auch immer wieder mal in den Genuss von frisch geerntetem Obst und Gemüse.

Letzte Woche gab es somit für mich Rhabarber und der musste nun auch dringend mal verwertet werden. Also hab ich mich mal an meinen ersten Hefeteig gewagt und diesen Rhabarber-Streuselkuchen gezaubert.


Der Hefeteig war für meinen Geschmack nach dem Gehen viel zu klebrig. Ich hab den Teig daher auf das gefettete Blech gelegt, mit Klarsichtfolie abgedeckt und ihn so ausgerollt. Das war zwar etwas mühsam, aber hat dann doch einwandfrei funktioniert. Nächstes mal werde ich aber einfach mehr Mehl verwenden.

Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen!





Und lecker ist er natürlich auch ;-)

Freitag, 18. Mai 2012

Jussi Adler-Olsen - Erlösung

Da rede ich erst davon, dass dies bisher nicht mein Lesejahr ist, und dann gibt es doch einen Post... Zu meiner Entschuldigung: es ist wirklich erst mein 3. Buch in diesem Jahr! Ich habe nun die ersten 3 Bänder der Carl Mørck-Reihe gelesen und bin immer noch begeistert. Ich mag es gerade bei einem Thriller, wenn dieser aus mehreren Blickwinkeln erzählt wird. Auch entwickeln sich die Charaktere stimmig weiter und ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht. Aber ich fürchte, Jussi Adler-Olsen wird auch im nächsten Buch das Geheimnis um seine Hauptfiguren noch nicht verraten, damit so neugierige Menschen wie ich auch noch die nächsten Bände kaufen werden. Welch gemeine Verkaufsstrategie!

"Man kann im Leben auf vieles verzichten...

...aber nicht auf Katzen und Literatur"

Meine Mutter hat mir mal vor einigen Jahren ein Poster mit diesem weisen Spruch geschenkt. Ich muss gestehen, dass ich in Sachen Literatur dieses Jahr echt um Längen hinterher hinke. Wir haben bereits Mai und ich bin erst bei meinem 3. Buch. Ich bin aber guter Hoffnug, dass sich meine Leselaune noch erheblich steigern wird. Dafür liegen in meinem SUB einfach noch zuviele spannende Bücher.

Da ich zu Büchern also gerade nicht so viel zu sagen habe komme ich gleich zum Thema Katzen. In unserem Haushalt gibt es zwei Stubentiger, die uns ordentlich auf Trap halten. Letztes Jahr waren es sogar noch drei, aber meinem Liebling Baghira mussten wir leider nach einer schlimmen Thrombose, die durch seine Herzerkrankung ausgelöst wurde, gehen lassen.

Wir haben nun also noch unsere Prinzessin Kiani und den "Ich-hab-nur-schwere-Knochen" Kater Mellon.



Die beiden Vertreter der Rasse "Burma" tun alles, damit es hier nicht langweilig wird. Sie sind extrem (man könnte auch sagen penetrant) anhänglich, gesprächig (hier muss niemand mehr Selbstgespräche führen) und fordernd. Wenn die Mietzen Hunger haben, spielen wollen oder einfach nur Streicheleinheiten wünschen, wird dieses notfalls mit lauten Gemauntze (böse Zungen würden es bestimmt Gebrüll nennen) eingefordert. Damit dürfte dann auch schon ziemlich klar sein, wer hier der Herr im Hause ist. Aber wir haben es ja nicht anders gewollt!
Der penetranteste Vertreter lebt ja leider nicht mehr. Und auch wenn es diesbezüglich vielleicht etwas masochistisch klingt: mir fehlt seine Aufdinglichkeit noch heute!
 

Mittwoch, 16. Mai 2012

Blog

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