Montag, 31. Dezember 2012

Weihnachtsmenü

Seit ich von zu Hause ausgezogen bin, lade ich meine Eltern Heiligabend zu mir ein. Ich lege daher auch viel Wert auf einen vernünftigen Tannenbaum, auch wenn ich mich jedes Jahr über die Preise verjage! Aber da wir ja nun mal Gäste haben lohnt sich der Aufwand in meinen Augen und auch der diesjährige Baum war mal wieder ein Prachtexemplar. Da mein Freund allerdings nicht unbedingt der größte Weihnachtsfan ist, versuche ich aber auch ihm gerecht zu werden und so landen alljährlich auch nicht allzu weihnachtliche Kugeln in unserem Baum:



Zu unserem Weihnachtsmenü gab es dieses Jahr als Vorspeise einen scharfen Bohnensalat, als Hauptgang Hirschmedaillons in Feigensoße mit Rotkohl und Kartoffeltalern und als Nachtisch Apfeltarte.


Alles ist gelungen, die Gäste wurden satt, ich für meinen Teil habe mich sehr über meine Weihnachtsgeschenke gefreut (und ich glaube, meine sind auch ganz gut angekommen) und auch sonst war das diesjährige Weihnachtsprogramm weit weg von Hektik. Genauso gefällt mir das!

Freitag, 28. Dezember 2012

Das Haus zur besonderen Verwendung

Ein schönes Buch. Ganz anders als "Der Junge im gestreiften Pyjama", aber genauso packend. Erzählt wird die Geschichte des Russen Georgi Jatschmenew, der als 16-jähriger ein Attentat auf den Vetter des Zaren verhindert und somit zum Leibwächter für den jungen Zarewischt Alexei in den Winterpalast in St. Petersburg eingestellt wird. Georgi freundet sich schnell mit seinem Schützling an und findet auch Gefallen an dessen Schwester Anastasia. Er erlebt die russische Revolution und die Abdankung des Zaren sowie die Verschleppung der Zarenfamilie nach Jekaterinburg in "das Haus zur besonderen Verwendung". Ein weiterer Erzählstrang ist die Geschichte des in London lebenden 82-jährigen Georgi und seiner an Krebs erkrankten Frau Soja. Diese Geschichte wird rückwärts erzählt und am Ende des Buches treffen genau diese beiden Erzählstränge aufeinander.

Der Autor hält sich grundsätzlich an die geschichtlichen Fakten aber da es sich hier um einen Roman und nicht um ein Geschichtsbuch handelt ist natürlich ein bißchen Fiktion vorhanden. Dies ist sehr schön gelungen und ergibt eine sehr stimmige Geschichte. Lesenswert!

Dienstag, 18. Dezember 2012

Weihnachtsbäckerei die 2.

Da die erste Ladung Kekse in Rekordzeit vernichtet wurde musste schnell Nachschub her:

gefüllte Marzipanstangen:



Eierlikörtaler:



Wenn ich ganz viel Lust habe, werde ich mich dieses Jahr noch einmal in die Küche stellen. Mal sehen...

Sonntag, 16. Dezember 2012

Schneller Gyros-Eintopf

Es war mal wieder soweit: ich wurde diese Woche bekocht. Gezaubert wurde dieser leckere Gyros-Eintopf.


Rezept:
(für 4 Personen)
2 Zwiebeln
1 rote Paprikaschote
1-2 EL Öl
600 g fertiges Gyrosfleisch vom Fleischer
Salz, Pfeffer, Edelsüßpaprika
1 Dose Tomaten (850 ml)
1/2 Bund Schnittlauch
200 g Schmand

Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Paprika putzen, waschen und würfeln. Öl in einem Schmortopf erhitzen. Gyros, Zwiebeln und Paprika darin anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika kräftig würzen. Tomaten samt Saft dazu geben (laut Rezept sollte noch 400 ml Wasser dazugegeben werden, aber für unseren Geschmack war der Eintopf schon flüssig genug). Aufkochen; Tomaten etwas zerdrücken. Zugedeckt 8-10 Minuten köcheln.

Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden. Eintopf mit Schmand und Schnittlauch anrichten. Dazu Brot reichen.


Urlaubslektüre: Verrückt in Alabama

 
 
Urlaubslektüre Nr. 2 war "Verrückt in Alabama". Wir schreiben das Jahre 1965. Der Klapptext des Buches irritiert ein wenig, denn so könnte man auf die Idee kommen, dass die Geschichte ausschließlich von Lucille handelt, die kurzerhand ihren Ehegatten ein Kopf kleiner gemacht hat, ihre 6 Kinder bei ihrer Mutter abliefert und sich auf den Weg nach Hollywood begibt um dort als Schauspielerin Karierre zu  machen. Im Gepäck dabei hat sich stets den abgetrennten Kopf ihres dahin geschiedenen Ehegattens was sich im Laufe ihrer Reise als durchaus hinderlich entpuppt. Das ist aber nur die halbe Geschichte: das Buch handelt ebenfalls von ihrem 10-jährigen Neffen Peejoe, der eigentlich mit seinem Bruder bei seiner Großmutter lebt. Durch die Invasion von Lucilles 6 Kindern werden er und sein Bruder stattdessen bei seinem Onkel untergebracht. Hier erlebt er hautnah die zu dieser Zeit beginnenden Rassenunruhen und den dadurch entstehenden Wandel in der amerikanischen Gesellschaft mit. 
Beide Erzählstränge sind toll geschrieben, aber ich hatte anfangs den Eindruck, dass der Autor sich nicht so ganz sicher war, welche der beiden Storys er eigentlich erzählen möchte. Er schafft es zum Glück die beiden Erzählstränge am Ende zu einer Einheit gut miteinander zu verknüpfen. 


Urlaubslektüre: Looking for Alaska

Da ich mit meinem Buch das Haus zur besonderen Verwendung fast durch war und es sich daher nicht gelohnt hätte es mitzunehmen, musste andere Lektüre her. Da wir ja nun im englisch sprachigen Raum waren dachte ich, dass es vielleicht ganz nett wäre auch mal wieder was auf englisch zu lesen. Und da dieses Buch schon etwas länger in meinem Bücherregal schlummerte, war es an der Zeit es endlich mal in die Hand zu nehmen.


Eine gute Entscheidung: eine gelungene, überhaupt nicht teeniemäßige und in wunderschöne Worte gefasste Geschichte. Das Buch ist in die zwei Teile "Before" und "After" gegliedert. Als ich mit dem "Before"-Teil durch war stellte ich mir durchaus die Frage "Und? Was soll jetzt noch kommen?". Der "After"-Teil ist aber genauso packend und zeigt die bisherige Geschichte aus einem anderen Blickwinkel. Das fand ich sehr toll und es war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von John Green.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Katzenjammer

Seit August 2010 habe ich ich eigentlich durchgehend eine kranke Katze zu versorgen. Damals wurde bei meinem Kater Baghira eine Insuffizienz der linken Herzklappe festgestellt. Seit diesem Tag bestimmte die Tabletteneingabe unser tägliches Leben. Mein Freund und ich mussten unserem Kleinen täglich dreimal mit Tabletten versorgen und es kann sich sicherlich jeder vorstellen, dass das kein Tier freiwillig mitmacht. Wir haben auch eine Weile gebraucht, bis wir eine Methode gefunden hatten alle erforderlichen Medikamente in den Kater reinzubekommen, ohne ihn und uns dabei mehr zu quälen als es unbedingt notwendig war. Die Tabletten haben wir immer mit einem Mörser zerdrückt und dann mit weichem Futter vermengt. Dieses haben wir in eine Spritze gefüllt, und dem Kater ins Mäulchen gespritzt. Eigentlich wäre es besser gewesen jede Tablette einzeln zu verabreichen, aber bei 6-7 verschiedenen Medikamenten ist das eigentlich unmöglich. Unsere Tierärztin meinte dazu auch:"Wichtig ist, dass er die Tabletten bekommt - das "wie" ist dabei nebensächlich!" Auch wenn die Zeit nicht immer leicht und auch anstrengend war, hatten wir unserem Kater noch eine schöne Zeit ermöglicht und ich will keine Sekunde davon missen. Im Mai 2011 hatte sich dann bei ihm eine Thrombose entwickelt und das war für uns dann auch der Zeitpunkt ihn (wenn auch schweren Herzens) gehen zu lassen.

Baghira (links) und Kumpel Mellon im Frühjahr 2010

Im August 2011 wurde dann bei meiner Katze Kiani Asthma diagnostiziert. Anfangs bekam sie zur schnellen Linderung eine Kortisonspritze und anschließend täglich Tabletten. Leider hat Kortison die schlechte Angewohnheit Diabetes auszulösen. Obwohl wir die Dosis bereits auf eine 1/4 Tablette täglich reduzieren konnten haben wir bei Kiani zuletzt ein vermehrtes Trinkbedürfnis sowie eine stetige Gewichtsabnahme bemerkt. Die Untersuchung in der Tierklinik haben unsere Befürchtungen leider bestätigt: Kiani hat Diabetes und weil das alleine ja nicht reicht obendrein noch eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse sowie eine Blasenentzündung. Die Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist auch dafür verantwortlilch, dass die kleine Dame nicht fressen mag.

Gestern war ich also nun damit beschäftigt meine Katze zwangszuernähren und ihr anschließend Insulin zu spritzen. Und hier zahlt sich aus, dass ich durch Baghiras Behandlung mittlerweile die Routine habe Tabletten, Spritzen oder sonst was zu verabreichen. Heute morgen hat sie mich aber angenehm überrascht, als sie sich mit gutem Hunger auf Mellons Napf stürzte. Der hat mich zwar etwas sparsam an geguckt, aber als ich ihm einen neuen Napf vor die Nase setzte war auch er wieder versöhnt. Ich brauchte somit nur noch Kianis Insulinspritze fertig machen, ihr diese verabreichen (geht leichter als ich dachte) und das wars. Wegen ihrem Asthma haben wir die Medikation auf  Inhalation mit dem Aerokat umgestellt, was unsere Kleine inzwischen auch gut mitmacht. Mit etwas Glück könnte dadurch auch der Diabetes wieder verschwinden da die Belastung für den Körper durch das Inhalieren wesentlich geringer ist. Das wäre zur Abwechslung mal eine gute Nachricht. Aber bis es soweit ist heißt es: Daumen drücken!


Bis dahin: Gute Besserung, meine Kleine!

Sonntag, 9. Dezember 2012

Urlaub in Florida | Die Ostküste

Von der faszinierenden Natur der Westküste ging es erstmal weiter in die Großstadt Orlando. Wir hatten uns im Vorfeld entschieden die Universalstudios zu besuchen. Mein Freund hatte diese zwar bereits vor über 10 Jahren gesehen, aber bis auf die "Terminator"-Vorstellung und eine verbesserte Version der "Disaster"Tour war vieles auch für ihn neu. Ganz großartig fand ich die "Simpson Ride" und die 3D Vorstellung von "Despicable me". Toll, wie Bilder und ein wenig Geruckel des Sitzes dem menschlichen Hirn vorgaukeln können, tatsächlich mit einer Affengeschwindigkeit durch die Gegend zu düsen und sogar gegen Gegenstände zu stoßen. Sehr gut gefallen hat mir auch die Fahrt durch den Tempel der "Mumie", bei der sich die Gondel in sämtliche Richtungen gedreht hat. Die einzige Enttäuschung war die "Men in Black"-Fahrt, die eigentlich ziemlich cool gemacht war (man hat mit den im Wagon installierten Waffen auf Aliens geschossen und dafür Punkte erhalten), aber leider durch einen technischen Deffekt abgebrochen werden musste. Insgesamt war es aber doch ein gelungener Tag, den wir auch komplett ausgenutzt haben.



Mit diesem kurzen Zwischenstopp im "Landesinneren" ging es dann weiter zur Ostküste Floridas nach Vero Beach. Wir haben mittlerweile richtig Gefallen an amerikanischen Kleinstädten gefunden und auch hier haben wir die Ruhe gefunden, die wir uns gewünscht hatten. Der Strand war sehr schön und auch alles andere als überfüllt. Allerdings merkt man schon, dass man hier einen Ozean und nicht eine Bucht vor der Nase hat. Die Wellen waren ziemlich hoch und auch am Strand wehte eine ordentliche Brise. Zum Baden hat mich das nicht unbedingt eingeladen, aber ich bin auch schon total glücklich, wenn ich einfach am Strand stehe und frische Seeluft schnuppern kann.



Unsere letzte Station war Miami Beach. Da wir nicht wussten, wie reisefreudig die Amerikaner an Thanksgiving sind, hatten wir unser Hotel bereits im Vorfeld gebucht. Die Straßen waren insgesamt allerdings ziemlich leer und die wenigen Gestalten, die wir unterwegs gesehen hatten sahen auch eher aus als wären sie von ihren Familien verstoßen worden. Miami Beach hat sich ziemlich von unseren bisherigen Stationen unterschieden. Haben wir bisher doch eher die Ruhe gesucht, herrschte hier am Ocean Drive doch reges Treiben. Auch wenn man sieht, dass hier auch Leute mit viel Geld auf dem Konto rumlaufen, hatte es für mich doch ein wenig Mallorca-Atmosphäre (allerdings ohne die ganzen Schnapsleichen!). Der Strand war aber sehr schön und das Wasser hatte eine ganz tolle Farbe. Das Art Deco-Viertel hat mir auch sehr gut gefallen und Dank des "Black Friday" haben wir sogar noch ein wenig geshoppt. Insgesamt war es ein gelungener Abschluss unserer Floridatour.

Samstag, 8. Dezember 2012

Urlaub in Florida | Die Westküste

Von den Everglades ging es weiter an die Westküste Floridas am Golf von Mexico. Unser erstes Ziel war Naples, eine sehr hübsche Kleinstadt mit einer sehr hohen Dichte an Rentnern und Millionären. Das klingt jetzt erstmal eher abschreckend, aber die Stadt hat mir richtig gut gefallen. Hier gibt es einen ganz tollen sehr langen Strand der zu Spaziergängen einlädt sowie einen ca. 300 m langen Pier der vor über 100 Jahren bereits errichtet wurde. Angeln ist in ganz Florida ein sehr beliebter Sport und überall wo diese Möglichkeit besteht sind auch entsprechende Vorrichtungen zu finden, den Fisch gleich zu verarbeiten.



Weiter ging es nach Fort Myers, dem Winterdomizil von Thomas Edison und seinem Nachbarn Henry Ford. Die Häuser der beiden kann man besichtigen und die Werkstatt von Edison wird mit Glühbirnen beleuchtet, wie sie damals von Edison entwickelt wurden. Von Fort Myers ist es auch nur ein kurzer Weg zu der Muschelinsel Sanibel Island. Hier findet man noch ruhige Strände und wunderbare Möglichkeiten zu baden. Von der schlimmen Ölkatastrophe von 2010 merkt man zum Glück nichts mehr.



In Clearwater haben wir ein Motel direkt auf der vorgelagerten "Insel" Clearwater Beach gefunden. Der Strand hat mir hier am besten gefallen: sehr feiner weißer Sand und nur wenige Muscheln, die einem die Fußsohlen aufschlitzen konnten. In unserem Motel gab es dieses mal kein Frühstück, aber wir hatten das Glück, dass wir IHOP (International House Of Pancakes) in unmittelbarer Nähe hatten. Wer es schafft die vier Pancakes komplett aufzuessen braucht für den Rest des Tages nichts mehr. So gesehen eigentlich sehr praktisch :-) Und ich finde es auch sehr schön, wenn man hier einfach nur "Coffee" bestellt und gleich eine ganze Kanne voll erhält. In Clearwater gibt es auch das "Marine Aquarium" in dem verletzte und kranke Meeresbewohner behandelt werden. Tiere, die in der freien Wildbahn nicht mehr überleben könnten bleiben dort so wie z.B. die Delphin-Dame "Winter" die ihre Schwanzflosse verloren hat.



Kommen wir nun zu meinem persönlichen Highlight: Crystal River! Der Ort wirkt auf den ersten Blick ein wenig unspektakulär, aber hier gibt es eine der wenigen Gelegenheiten mit Seekühen (oder Manatees wie sie hier genannt werden) zu schnorcheln. Das Wasser in dieser Bucht ist konstant 22°C warm und bietet den kälteempfindlichen Tieren einen wunderbaren Platz um zu überwintern. Das Wasser ist obendrein wie der Ortsname vermuten lässt kristallklar und somit ideal zum Schnocheln. Die Manatees sind total neugierig, kommen von sich aus auch auf die Menschen zu, stupsen sie an, lassen sich streichen und hin und wieder wird man von diesen auch liebevoll umarmt. Ein unvergessliches Erlebnis! In der näheren Umgebung von Crystal River haben wir später auch noch alte Bekannte aus den Everglades getroffen, sowie wie die eigentlich hässlichen und dadurch schon wieder total niedlichen Gürteltiere. Ich freue mich ja immer wie ein kleines Kind, wenn ich für mich ungewöhnliche Tiere in der freien Natur sehe.

Freitag, 30. November 2012

In der Weihnachtsbäckerei

Um so langsam ein wenig in Weihnachtsstimmung zu kommen, habe ich schon mal angefangen Kekse zu backen. Richtige Weihnachtsstimmung hat sich dabei bei mir leider nicht wirklich breit gemacht, aber die Kekse schmecken trotzdem :-)

Vanillecookies

Zimttaler

Orangenkekse

Die Streusel habe ich während unseres Florida-Urlaubs gekauft, und damit diese auch richtig zur Geltung kommen, habe ich den Zuckerguss ausnahmsweise mal gefärbt. Ist natürlich auch nicht gerade gesund, aber seit wann sind Kekse schon gesund? ;-)


(Rezepte reiche ich bald nach)


Vanille-Cookies
150 g Butter
150 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
1 Eigelb
150 g Mehl
100 g Speisestärke
2 gestr. TL Backpulver

Butter, Zucker, Vanillemark und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Die Eier und das Eigelb einzeln unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und vorsichtig unterrühren. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und Haufen (4 cm Ø) auf einem mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen. Bei 180°C 12-15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

Zimttaler
3 Eiweiß
250 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Tropfen Bittermandel-Aroma
1 TL Zimt
275-325g nicht abgezogene gemahlene Mandeln

Eiweiß auf mit dem Mixer höchster Stufe steif schlagen. Puderzucker nach und nach unterrühren. Ca. 3 EL von der Masse abnehmen und beiseite stellen. Vanillezucker, Bittermandel-Aroma und die Hälfte der Mandeln vorsichtig unterrühren. Anschließend so viel von dem Rest der Mandeln unterrühren bis der Teig kaum noch klebt. Da ich den Teig zum Ausstechen nicht mag befeuchte ich mir die Hände mit Wasser und nehme von dem Teig etwa Walnuss große Häufchen, rolle daraus in der Handinnenfläche eine Kugel, drücke diese dann etwas zusammen und lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Anschließend mit dem beiseite gestellte Eischnee bestreichen. Bei 130-150°C im unteren Drittel des Backofens 20-30 Minuten backen. Die Kekse müssen sich beim Lösen vom Backblech auf der Unterseite noch etwas weich anfühlen.

Orangenkekse
250 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Orangenfrucht
2 Eier
100 g Butter
50 g abgezogene gemahlene Mandeln

Mehl mit dem Backpulver vermischen. Zucker, Vanillezucker, Orangenfrucht, Eier, Butter und Mandeln hinzufügen. Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. wenn der Teig zu sehr klebt hilft es ihn einfach eine Weile in den Kühlschrank zu stellen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, ausstechen und die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei etwa 200°C etwa 10 Minuten backen. Die Kekse abkühlen lassen und anschließend mit einem Guss aus Puderzucker und Orangensaft bestreichen (den Orangensaft nur in ganz kleinen Portionen unterrühren, damit der Guss nicht zu flüssig wird).
 

Urlaub in Florida | Der Süden

Wir haben lange überlegt, wohin wir in unserem Urlaub fahren wollten. Der Zeitpunkt stand schon lange fest, nur für ein Ziel konnten wir uns nicht entscheiden. Wenige Wochen bevor es losging fiel die Wahl dann doch auf Florida. Eine sehr gute Wahl, wie wir bereits unterwegs festgestellt hatten. Wir haben viel gesehen und einiges unternommen, aber wir hatten auch genug Zeit zwischendurch die Füße hoch zu legen.

Für unseren im Vorfeld gemieteten Wagen haben vor Ort noch ein Upgrade erhalten und einen Dodge bekommen, der Al Bundy vor Neid hätte platzen lassen.  Am nächsten Tag ging es gleich auf die Keys. Der Weg dahin ist bereits ein Erlebnis. Schließlich fährt man nicht  täglich über endlos lange Brücken.


Key West war toll. Natürlich ist es dort sehr touristisch, aber die kleinen Häuser mit den zugewucherten Gärten sehen aus, also ob sie aus einer anderen Zeitepoche stammen würden. Das gilt auch für das Haus von Ernest Hemingway das man dort besichtigen kann und auf dessen Grundstück über 50 Katzen leben, die dort gehegt und gepflegt werden. Auch wenn wir leider nur einen Tag in Key West waren, war dies wirklich ein sehr schönes Fleckchen Erde und ich bin sehr froh dort gewesen zu sein.




Von den Keys ging es zurück aufs Festland und dort direkt in die Everglades. Ich war schon sehr gespannt auf die Alligatoren, aber ich hatte auch eine Menge Respekt vor diesen Tieren. Bevor ich aber meinen ersten Alligatoren in der freien Wildbahn vor die Linse bekam, gab es erst mal jede Menge Wasservögel zu sehen. Bei der anschließenden Radtour gab es dann so viele Exemplare zu sehen, dass wir gar nicht mehr bei jedem Tier angehalten haben. Ein wirklich einmaliges Erlebnis.


Donnerstag, 29. November 2012

Urlaubs-Muffins

Bevor es in den Flieger nach Florida ging, galt es noch den Kollegen die durch meine Abwesenheit anfallende Vertretung zu versüßen. Aus diesem Grund habe ich den lieben Kollegen Muffins mitgebracht.


Zutaten:
200 g Sahne
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
220 g Mehr
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
3 EL Nussnugatcreme
200 g Kuvertüre
weiße Schokoladenstreusel

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Sahne in einer Rührschüssel steif schlagen. Zucker und Vanillezucker unterrühren. Die Eier trennen und das Eigelb unter die Sahne rühren. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron und 1 Prise Salz vermischenund vorsichtig unter die Ei-Sahnemischung rühren. Ein Drittel des Teigs mit der Nussnugatcreme vermischen. Abwechselnd den hellen und den dunklen Teig in die Muffinform füllen. Die Muffins auf mittlerer Schiene 25 Min. backen. Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Die Kuvertüre grob zerkleinern und im Wasserbad schmelzen lassen. Die Muffins damit bestreichen und mir den Schokoladenstreuseln verzieren.

Da bin ich wieder

Zurück von der anderen Seite des Atlantiks aus dem wohlverdienten Urlaub. Es gibt einiges nachzuholen! :-)




Montag, 29. Oktober 2012

Pflaumen-Clafoutis


Zutaten:
6-8 Pflaumen
1 El + 50g + 50 g Zucker
2 EL Rum
1 Vanilleschote
4 Eier
Salz
125g Mehl
100g Schlagsahne
100 ml Milch
Puderzucker zum bestäuben

Eine ofenfeste Form fetten. Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und in die Form geben. Mit 1 EL Zucker und dem Rum beträufeln.
Eier trennen. Eigelb mit Vanillemark, 50g Zucker und einer Prise Salz mit dem Mixer cremig rühren. Mehl, Sahne und Milch abwechselnd unterrühren. Eiweiß steifschlagen, dabei 50g Zucker einrieseln lassen. Eischnee in zwei Portionen unter die Eigelbmasse heben. Eimasse über die Pflaumen gießen. Im heißen Ofen (175°C E-Herd) ca. 30 Min. backen. Damit der Oberfläche nit zu braun wird evtl. mit Alufolie abdecken.
Clafoutis aus dem Ofen nehmen, mit Puderzucker bestäuben und warm servieren.

Rum-Chili Hähnchen mit Kartoffel-KürbisPüree


Heute gibt es mal wieder eine neue Kürbisvariante von mir. Aber da Kartoffel-Kürbispüree alleine ja ein wenig langweilig ist, gab es ein feuriges Rum-Chili-Hähnchen dazu. Meiner Meinung nach ein großartiges Geschmackserlebnis! Dazu hab ich nach einen frischen Salat gemacht.




Rum-Chili-Hähnchen:
2 Knoblauchzehen
1 rote Chilischoten
1 Bio-Limette
6 Stiele Thymian
4 EL brauner Rum
2 EL Öl
1 EL brauner Zucker
Salz
2 Hähnchen-Brustfilet

Knoblauch und Chili klein hacken. Limette waschen und die Schale abreiben. Thymian waschen, trocken tupfen und die Blättchen abzupfen. Alles zusammen mit dem Rum, Öl und Zucker verrühren. Fleisch waschen, trocken tupfen und mit der Marinade übergießen. Das ganze mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.
Anschließend in einer Grillpfanne garen lassen.

Kartoffel-Kürbispüree:
500 g Kartoffeln
1 kleiner Hokaidokürbis
Salz, Pfeffer, Muskat

Kartoffeln und Kürbis schälen und grob würfeln. In Salzwasser ca. 25 Min. weich kochen. Wasser abgießen und alles mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Wenn das Püree etwas zu trocken ist ein wenig Öl hinzugeben.



Donnerstag, 25. Oktober 2012

Omas Apfelkuchen

Es wird mal Zeit hier auch unser Familienrezept vorzustellen. Diesen Apfelkuchen hat meine Oma immer gebacken. Er war auch der erste Kuchen, den ich in jungen Jahren nach der Backmischung-Phase gezaubert habe. Für mich ist er einfach DER Apfelkuchen :-)
 

Zutaten:
150 g Butter
100 g Zucker
3 Eier
3 EL Milch
200 Mehl
1 Päckchen Backpulver
ca. 3 Äpfel

Normalerweise wird er vor dem Backen noch mit Mandelsplittern bestreut, aber die hatte ich gestern leider nicht im Haus. Dafür hab ich direkt nach dem Backen ein wenig Zimt und Zucker über den Kuchen verteilt. Das schmeckt auch sehr lecker!

Bei 200° C (E-Herd) ca. 50-55 Min. backen.

Montag, 22. Oktober 2012

Rote Beete-Focaccia

"Ich liebe rote Beete!" - das hat zumindest eine Freundin von mir vor kurzem so geäußert. Ich habe dagegen als Kind einmal rote Beete gegessen und fand die total abscheulich. Seitdem habe ich um diese rote Knolle immer einen großen Bogen gemacht. Wenn ich ehrlich bin konnte ich mich an den Geschmack gar nicht mehr erinnern und da ich inzwischen doch das ein oder andere Gemüse sehr gerne esse, obwohl ich es als Kind verschmäht habe,  hab ich mich dazu entschlossen der roten Beete eine neue Chance zu geben.

Ich habe mir vor ein paar Wochen das "Backery"-Heft von Lecker gekauft. Neben den üblichen Kuchen, Torten und Muffins sind dort auch herzhafte Gerichte zu finden. Unter anderem z.B. auch ein Rote-Beete Focaccia. Das Bild sah so gut aus, dass ich es unbedingt nach backen wollte. Optisch war es auch ein echter Leckerbissen:


Der Geschmack der roten Beete war ok. Mein Lieblingsgemüse wird es sicher nicht, aber ich lehne sie auch nicht mehr per se ab. Mein Freund mag rote Beete und von dieser Focaccia war er total begeistert.

Zutaten:
500 g Mehl
  • 1 TL Zucker
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1/2 Würfel (21 g) frische Hefe (ich habe Trockenhefe verwendet)
  • 11–12 EL Olivenöl
  • 10 Stiele Thymian
  • 250 g vorgegarte Rote Beete
  • 1 Becher (150 g) Ziegenfrischkäse
  • 2 EL Schlagsahne
  • 100 g Waldhonig
  • 30 g Pinienkerne
  • grobes Salz
  • Mehl für Hände und Arbeitsfläche
  • Fett und Mehl für das Backblech

  • Für den Teig Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel vermengen. Hefe in 250 ml warmen Wasser auflösen und zusammen mit 4 EL Öl zu der Mehlmischung geben (bei Trockenhefe entfällt das Auflösen; einfach die Trockenhefe zur Mehlmischung geben und anschließend Wasser und Öl dazu geben). Alles zu einem runden Teig verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Platz 45 Min. gehen lassen.

    Den Teig anschließen nochmals gut durchkneten. Ein Blech ausfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig darauf ausrollen und erneut an einen warmen Ort 30 Min. gehen lassen.

    In der Zwischenzeit rote Beete in dünne Scheiben schneiden. Den Ziegenfrischkäse mit der Schlagsahne, 8 EL Öl und dem Waldhonig in einer Schüssel verrühren. Thymian waschen, trocken tupfen und die Blättchen von den Stielen trennen.

    Mehrere Mulden in den Teig drücken. Die Frischkäse-Honig-Mischung auf dem Teig verteilen. Rote Beete in die Mulden legen und mit Pinienkernen und 3/4 der Thymianblätter bestreuen.

    Focaccia im vorgeheizten Backofen bei 200°C (E-Herd) 20-25 Min. backen. Anschließend rausnehmen, mit den restlichen Thymianblättern und groben Salz bestreuen und servieren.

    Freitag, 12. Oktober 2012

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand


    Dass es mal wieder so lange gedauert hat lag keinesfalls am Buch, sondern eher an meiner langsamen Art zu lesen plus mangelnder Zeit (Notiz an mich: ich muss das Motto: "Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich" unbedingt mehr beherzigen!). Die Geschichte lässt sich super lesen, ist skurril, spannend und lustig. Die Skandinavier können halt doch mehr, als nur Krimis schreiben!

    Ich will gar nicht großartig auf den Inhalt eingehen (den Klapptext kann schließlich jeder selbst lesen). Aber zu all den Lobeshymnen auf dieses Buch kann ich nur sagen: sie stimmen! Das Buch wurde in meinem Freundeskreis von Lesern mit sehr unterschiedlichen Interessen gelesen und allen hat es ausnahmslos gefallen. Die Geschichte springt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her und verbindet diese wunderbar miteinander. Allan Karlson ist ein wunderlicher aber auch liebenswerter Zeitgenosse, der mehr unabsichtlich die Geschehnisse der Weltgeschichte beeinflusst, obwohl er sich für Politik überhaupt nicht interessiert. Er selbst behauptet von sich "es gibt nur zwei Dinge, die ich besser kann als die meisten anderen. Ich kann Schnaps aus Ziegenmilch herstellen und eine Atombombe zusammenbasteln." Und mir diesen Talenten lässt sich durchaus was anfangen :-)

    Dienstag, 9. Oktober 2012

    Unterwegs in Bremen | "Im Lu"

    Wir waren am Wochenende "Im Lu", einer kleinen neuen Kneipe am Eck im Bremer Viertel. Mir ist der Laden im Vorfeld gar nicht groß aufgefallen. Das mag aber auch daran liegen, dass ich nicht unbedingt zum Zielpublikum der Vorgänger-Kneipe gehörte.
    Von dieser neuen Kneipe war ich jedenfalls angenehm überrascht: wo man früher eine doch ziemlich runter gekommenen Elektroschuppen gefunden hat findet man sich nun in einer mit gemütlichem Licht durchflutete Bar wieder. Besonders gut gefallen mir die aus massiven Holzdielen gefertigten Tische und die hinterm Tresen angebrachten Regale. Das wirkt rustikal aber auch gleichzeitig total gemütlich. Wir haben kaum gesessen schon wurden wir bedient und genau so schnell standen dann auch schon unsere Getränke vor uns auf dem Tisch. Obwohl dies eine Raucherkneipe ist war die Luft hier relativ gut, und auch ich als Nichtraucher konnte es hier gut aushalten. Von mir gibt es für diesen Laden jedenfalls zwei erhobene Daumen :-)

    Kürbisgnocchi

    Ich bin ein großer Gnocchi-Fan und da ist zur Kürbissaison natürlich auch dieses großartige Kürbisgnocchi-Rezept ein Muss! Das Rezept habe ich bei chefkoch gefunden  (klick).

    Montag, 8. Oktober 2012

    Choco-Mint-Cookies

    Ich hatte mal wieder Lust zu backen.




    Für ca. 24 Cookies benötigt man:
    175 g Zucker
    125 g weiche Butter
    1 Prise Salz
    1 Päckchen Vanillezucker
    1 Ei
    200 g Mehl
    1 TL Backpulver
    175 g Zartbitter-Schokolade
    100 g After Eight

    Zartbitter-Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Zucker, Butter, Salz und Vanillezucker mit dem Mixer cremig rühren. Anschließend das Ei unterrühren. Die geschmolzene Schokolade zum Teig geben und ebenfalls unterrühren. Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel vermengen und nach und nach zum Teig dazu geben. After Eight grob in Stücke schneiden und unter den Teig rühren. Den Backofen auf 175°C (E-Herd) vorheizen. Mit einem Esslöffel den Teig in kleinen Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Die Kekse gehen sehr weit auf, daher genügend Abstand halten. Kekse 10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und die Kekse kurz auf dem heißen Backblech abkühlen lassen. Anschließend auf einem Backrost abkühlen lassen.

    Montag, 1. Oktober 2012

    Apfel-Walnuss-Muffin

    Als ich mich am Wochenende in unserer Küche so umgesehen habe, lachten mich die Äpfel vom letzten Marktbesuch sowie die Walnüsse aus dem Garten unserer Freunde an. Und so war meine Beschäftigung für den Sonntagvormittag klar definiert: Backen!


     
    
    Zutaten:
    75 g Walnüsse
    2 kleine Äpfel
    250 g Mehl
    3 TL Backpulver
    125 g Zucker
    1 Ei (Gr. M)
    250 ml Milch
    80 ml Öl

    Walnüsse und Apfel grob hacken. Ei, Milch, Öl und Äpfel verquirlen. Mehl, Backpulver und Zucker miteinander mischen und nach und nach unter die Apfelmasse rühren. Walnüsse bis auf 2 EL dazugeben. Backofen auf 175°C vorheizen (E-Herd). Teig in die Muffinformen füllen. Die restlichen Walnüsse auf die Muffins geben und 30 - 35 Min. backen.

    Donnerstag, 27. September 2012

    Spaghetti mit Kürbis-Bolognese

    Es gab mal wieder Kürbis. Und es war mal wieder ein Rezept von lecker (klick). Ich hab mich ziemlich spontan entschlossen dieses Rezept nachzukochen und deswegen hatte ich leider nicht alle Zutaten im Haus. Statt Hackfleisch gab es daher Soja und ich musste mal wieder feststellen, dass ich mich jedesmal von der Menge täuschen lasse: Ich hab mal wieder soviel Sauce gemacht, dass ich damit den ganzen Herbst über keinen Hunger leiden müsste! Zum Glück haben wir einen recht großen Gefrierschrank :-)



    Montag, 24. September 2012

    Apfelkuchen mit Streusel

    Ich hab endlich mal wieder Zeit zum Backen gefunden. Ich bin ein großer Apfelkuchen-Fan und da ich gerne neue Rezepte ausprobiere gab es bei uns mal wieder eine neue Variante: Apfelkuchen mit Streuseln. Das Rezept habe ich auf lecker.de gefunden (klick).

     

     
    
    Am liebsten mag ich ihn, wenn er noch leicht warm ist. Ich stelle daher den Kuchen vorm essen gerne noch mal für eine Minute in die Mikrowelle. Mein Freund rümpft darüber zwar immer die Nase, aber ich finde das lecker.

    Hello Autumn!

    Als Kind fand ich den Herbst immer blöd: draußen war es kalt und nass und man wurde deshalb von Muttern in lästige, meist ziemlich uncool aussehende Regensachen gesteckt und vor die Tür zum Spielen geschickt. Mittlerweile finde ich den Herbst jedoch total schön. Ich freue mich über die verfärbten Blätter, die kühle Herbstluft, mit Schal und dicker Strickjacke eingemummelt auf dem Balkon bei Sonnenschein einen heißen Tee zu trinken oder bei Regenwetter es mir mit einem Buch auf dem Sofa gemütlich zu machen. Doch, der Herbst hat schon was! Und um ihn entsprechend zu begrüßen, habe ich am Wochenende unseren Balkon und die Wohnung schon mal in Herbststimmung gebracht.




     

    Tarte aux oignons

    Oder auch ganz ordinär: Zwiebelkuchen :-) Den gab es bei uns pünktlich zum Herbstbeginn mit dem obligatorischen Federweißer. So einfach, so lecker!


    Zutaten:
    300 g + etwas Mehl
    150 g kalte + etwas Butter
    5 Eier (Gr. M)
    Salz, Pfeffer
    50 g durchwachsener Speck
    750 g Zwiebeln
    1 Tl Öl
    250 g Crème fraîche
    75 ml Milch
    Backpapier
    Getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken

    300 g Mehl, 150 g Butter in Stückchen, 1 Ei, 1 Prise Salz und 2 El kaltes Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen. Inzwischen den Speck Würfeln. Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Speck darin 3-4 Minuten knusprig braten, herausnehmen. Die Zwiebeln im heißen Bratfett bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten glasig dünsten, sie dürfen nicht Braun werden. Abkühlen lassen. Tarteform fetten und mit Mehl ausstäuben. Ofen auf 175 C vorheizen. Teig auf wenig Mehl ausrollen und die Form damit auslegen, am Rand ca. 2 cm hoch andrücken. Backpapier auf den Teig legen und mit Hülsenfrüchten beschweren. Im heißen Ofen ca. 10 Minuten blindbacken (stabilisiert den Rand). Dann die Hülsenfrüchte mitsamt Backpapier entfernen. Teig 8-10 Minuten weiterbacken. Anschließend aus dem Ofen nehmen. Crème fraîche, Milch und 4 Eier verquirlen. Mit Salz und Pfeffer kräftig Würzen. Zwiebeln auf dem Teig verteilen, mit Speck bestreuen. Eierguss darübergießen. Im heißen Backofen bei gleicher Temperatur 30-40 Minuten weiterbacken.

    Freitag, 21. September 2012

    Das Glück dieser Erde...

    ...liegt auf dem Rücken der Pferde, bzw. in meinem speziellen Fall auch dem Rücken von Zottel:

     
    
    Der Gute ist inzwischen rüstige 27 Jahre alt und natürlich nicht mehr so spritzig wie vor 10 Jahren. Aber Zottel ist für sein Alter noch recht fit und geht immer noch gerne ins Gelände. Dort ist er die reinste Lebensversicherung. Ich hoffe, er bleibt mir noch eine ganze Weile erhalten. Das jetzt der Herbst vor der Tür steht gefällt ihm ganz besonders, denn die sommerliche Hitze und die lästigen Bremsen machen ihm echt zu schaffen. Das kühlere Wetter weckt wieder seine Lebensgeister und dass freut mich jedesmal wenn wir durch unser kleines Waldgebiet und die Felder streifen. Da nehme ich auch gerne in Kauf, dass ich zu Hause eher Nase rümpfend und mit einem "Puh, du riechst nach Pferd!" begrüßt werde. Es hat ja schließlich niemand behauptet, dass das Glück dieser Erde nach Rosen oder frisch gebackenem Apfelkuchen duftet! ;-)